HoseOnline

Ich habe es getan: Ich habe einen mir bisher unbekannten Shop für Kleidung ausprobiert, nämlich HoseOnline.

Die Ware kam schnell und überraschend wenig verpackt gut bei mir an:

Dass mir nun die Hose zu klein ist, ist definitiv nicht das Verschulden der Firma, irgendwie habe ich mich da wohl im Dschungel der Jeans-Größen vergaloppiert. Ich werde also gleich auch noch ertesten, wie das Umtauschen in diesem Online-Laden funktioniert.

Sehr gut passt mir aber der bestellte Pullover der Marke Cecil:

Farblich passt er prima zum Zickzackschal, den ich gerade aus Schoppel-Zauberbällen stricke. Die Handtasche von Baldinini passt jedenfalls farblich auch ideal.

Fazit: Eine riesige Auswahl an Bekleidung, insbesondere an Hosen, ein schneller Service und wenig umweltbelastendes Verpackungsmaterial, so mag ich Online-Shoppen. Eine klare Empfehlung für diesen Shop.

#HoseOnline

Crochet Summer 2017

Die gleichen Freunde, die mich mit der Knitscene erfreut haben, haben mir auch noch die Crochet Summer 2017 mitgebracht.

Nun bin ich ja bekennender Häkellegastheniker (beim Stricken muss ich nicht so intensiv hinschauen, wie beim Häkeln, vermutlich auf mangelnde Übung zurückzuführen), aber in diesem Heft sind einige wirklich interessante Modelle drin. Für den Anfang könnte ich vielleicht mit diesen lustigen Läppchen anfangen:

Filethäkelei wird ausführlich beschrieben, das Heft ist also durchaus für unerfahrene Häklerinnen geeignet:


Ich habe übrigens für eine Freundin mal diesen wahnsinnigen Tischläufer mit über zwei Meter Länge gehäkelt:
Link zu Ravelry

Inzwischen habe ich einen Esstisch mit 250 cm Länge. So ein Läufer würde mir auch gut darauf gefallen, vielleicht wage ch mal ein neues Mammutprojekt dieser Größenordnung.

Sehr gut gefällt mir diese Tasche und das Projekt könnte übersichtlich genug sein, dass eine gute Chance besteht, dass ich es auch zu Ende bringe.

Flower-Power und Häkeln passt immer gut zusammen:

Dieser Hut könnte auch von den 70ern inspiriert sein:

Dies hier ist ein Summerplaid, gehäkelt aus Grannys, aber durch die sehr dezente Farbgebung wirkt es gar nicht so rustikal, sondern eher elegant:

Eine wirklich lustige Idee für ein ganz schnelles Mitbringsel finde ich diese „Schmuckstücke“:

Sehr ansprechend finde ich auch dieses Oberteil, obwohl ich sonst kein Anhänger von gehäkelter Oberbekleidung bin.

Mein persönlicher Farvorit ist dieser Schal. Er ist zwar aus Merino-Wolle gehäkelt, ich kann mir aber gut vorstellen, dass er sich auch aus den neuen Cotton-Zauberbällen von Schoppel gut häkeln lassen kann. Sozusagen ein Sommerschal, ich habe ja schon einen aus Bambusgarn gestrickt.

Gehäkelt wird er in „normaler“ Technik und mit tunesischer Häkeltechnik. Bevor ich loslege, müsste ich mir also erst Häkelnadeln fürs tunesisch Häkeln besorgen. Äh – und meinen restlichen Stash mal ein bisschen reduzieren, ich habe mir selber ein Wollkaufverbot auferlegt.

Diese Oberteile finde ich auch sehr gelungen. Zu Sommergarderobe scheinen gehäkelte Oberteile wirklich gut zu passen:

Sehr gut und für andere Zeitschriften druchaus nachahmenswert finde ich im übrigen diese MOdellübersicht auf der letzten Seite. Bei Burda-Nähzeitschriften gibt es das auch, warum nicht auch bei allen Strickzeitschriften?

Fazit: Ich habe zwar sehr selten deutschsprachige Häkelzeitschriften in der Hand, mein subjektives Empfinden ist aber, dass dieses Heft wesentlich moderner und zeitemäßer ist und ihm nicht der Mief vergangener Häkeldeckchen anhaftet. Aber das kann natürlich auch meinem mangelndem Interesse an deutschen Häkelzeitschriften geschuldet sein. Ich verspreche, bei nächster Gelegenheit werde ich mich in einem Zeitschriftenladen mal diesbezüglich genauer umschauen.

Verena Stricken, Herbst 2017

Titelbild Verena Herbst 2017

Nicht mehr ganz druckfrisch, aber dennoch das derzeit aktuelle Heft auf dem Markt von Verena Stricken ist die Herbstausgabe 2017. Der erste und bisher einzige Bericht in der Welt der Blogger, der mir bisher aufgefallen ist, ist der von Angela Twoday, der sich weniger mit den vorgestellten Modellen denn mit den diversen redaktionellen und orthographischen Fehlern dieser Ausgabe befasst. Zugegebenermaßen lassen diese auf eine schlampige Arbeit schließen und man müsste eigentlich von einer renommierten Strickzeitschrift wie der Verena anderes erwarten können. Aber ich will mal mein Hauptaugenmerk auf die Modelle legen.

Das Titelbild erinnert mich an die Ausgabe 10/2010 der Sabrina. Vergleicht mal selber:

Leider ist der Inhalt auch nicht so ansprechend, wie ich es früher von der Verena gewohnt war. Geschmackvoll finde ich dieses gehäkelte Kleid im Missoni-Stil:

Missoni-Stil Häkelkleid
Missoni-Stil Häkelkleid

Das könnte aber mit meinem aktuellen Projekt, einem Zickzack-Schal aus einem Schoppel Zauberball und einem Schoppel Zauberball crazy, zusammenhängen:

Dieses Muster gefällt mir auch gut, aber kein Wunder, ich mag ja auch Burlingtonsocks:

Die 80er scheinen auch zurück zu sein, jedenfalls trug ich damals Baumwollpullover in solchen graphischen Mustern mit Vorliebe:

Coco Chanel darf auch nicht fehlen und ich gebe zu, ich habe ein Faible für diesen eleganten Stil und wäre gerne etwas mehr Grand Dame, aber in diesem Leben werde ich das wohl nicht mehr schaffen:

Dieser Kinderpullover gefiel mir auch sehr gut:

Das hier scheint mir ein Suchbild zu sein: Wo ist das gestrickte Teil?

Übrigens gehe ich beruflich neue Wege, ich habe mir einen Traum erfüllt und fahre jetzt richtig große Fahrzeuge, wenn ich nicht gerade auf dem Beifahrersitz sitze und blogge oder stricke: