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Es ist wieder soweit, wie an jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ auf. Im Gegensatz zum Vormonat ist dies ein Arbeitsalltag, in den ihr nun, wie versprochen, Einblick erhaltet.

Um 4:45 Uhr klingelt der Wecker. Ja, verdammt, jeden Morgen frage ich mich, ob mir mein Job wirklich Spaß macht. Und ich beneide Sepp, der länger liegen bleiben kann. Und dann rufe ich mir ins Gedächtnis, dass mir früher Aufstehen um sieben Uhr auch keine Spaß gemacht hat.

Bad, Anziehen, den Plüsch hüpfen lassen. Anschließend kommt der Plüsch zurück zum Herrle und ich mache mir Brotzeit und hänge noch schnell eine Waschmaschinenladung weisse T-Shirts auf. Dann ab ins Auto und husch husch zur Spedition. Da gab es heute Schwierigkeiten mit dem Mitnahmegabelstapler, der war nämlich irgendwie eingefroren. Aber der Senior half mit Rat und Tat und Feuerzeug und machte ihn wieder gangbar. Insgesamt hatte ich heute 13 Kunden anzufahren, das ist relativ viel, dafür sind die Strecken zwischen den Kunden kürzer.

Das sind die Eindrücke, die mich für das frühe Aufstehen entschädigen:

Das Glatteis forderte seinen Tribut und es hat mich tatsächlich hingelegt:

Die harmlos aussehende Fläche in der Mitte war spiegelglatt. Wahrscheinlich gibt es einen blauen Fleck auf dem Allerwertesten und dass ich nicht auf den Kopf gefallen bin, kann ich heute auch nicht behaupten.

Bei einem der Kunden gab es diesen Kalender auf dem WC:

Und auch solche Anblicke erfreuen mich sehr:

Hier mal der LKW, den ich zumeist fahre:

Nach Feierabend bin ich zu Sepp gefahren und habe an dem hochgeheimen Handarbeitsprojekt weitergearbeitet, das ich in der Mittagspause auch schon „in der Ma(s)che“ hatte und habe auf seinen Feierabend gewartet. Danach sind wir nach Hause gefahren

und ich habe den Plüsch noch hüpfen lassen. Da wusste ich aber schon, dass der Postbote noch eine Überraschung für mich mitgebracht hat, mein Wichtelgeschenk ist nämlich angekommen. Aber erst noch der Plüsch:

Schärfer bekomme ich den Kugelblitz nicht aufs Bild, wenn er in Aktion ist. Aber er kann auch ganz entspannt.

Dann aber, Geschenk auspacken! Ich bin ja wegen der Wetterlage letzten Freitag nicht nach Regensburg gefahren, um das Wichtelgeschenk persönlich in Empfang zu nehmen und meins persönlich abzugeben, also musste die Post als Bote fungieren. Beppi war natürlich auch neugierig, was ich bekomme.

Diese fantastischen Mittens habe ich bekommen. Dazu noch selbergemachtes Pflaumenmus, selbergemachter Kaffeelikör (sehr lecker und sehr gehaltvoll) sowie eine Handcreme, was insofern lustig ist, als dass ich meinem Wichtelkind, die auch meine Wichtelmama war, auch eine Handcreme geschenkt habe. Über die Mittens, die ich ihr gestrickt habe, werde ich einen eigenen Blogartikel machen.

Dann habe ich den Thermomix noch einen Grießbrei kochen lassen, unser Abendessen, dazu gab es eingemachte Aprikosen – aus der Dose, ich gebe es zu.

So und nun werde ich noch in der Wanne relaxen und dann husch, husch ins Bett, morgen früh geht es als erstes nach Schönau am Königssee.

HoseOnline

Ich habe es getan: Ich habe einen mir bisher unbekannten Shop für Kleidung ausprobiert, nämlich HoseOnline.

Die Ware kam schnell und überraschend wenig verpackt gut bei mir an:

Dass mir nun die Hose zu klein ist, ist definitiv nicht das Verschulden der Firma, irgendwie habe ich mich da wohl im Dschungel der Jeans-Größen vergaloppiert. Ich werde also gleich auch noch ertesten, wie das Umtauschen in diesem Online-Laden funktioniert.

Sehr gut passt mir aber der bestellte Pullover der Marke Cecil:

Farblich passt er prima zum Zickzackschal, den ich gerade aus Schoppel-Zauberbällen stricke. Die Handtasche von Baldinini passt jedenfalls farblich auch ideal.

Fazit: Eine riesige Auswahl an Bekleidung, insbesondere an Hosen, ein schneller Service und wenig umweltbelastendes Verpackungsmaterial, so mag ich Online-Shoppen. Eine klare Empfehlung für diesen Shop.

#HoseOnline

Australian Shepherd

Ihr wisst ja noch gar nichts vom neuesten Familienzuwachs. Er war auch ein Grund dafür, dass ich mich hier lange nicht um die Behebung der technischen Probleme kümmern konnte, denn ein Welpe ist nicht nur niedlich, sondern seine Eingewöhnung fordert eben auch Zeit.

Ich bin wieder auf den Hund gekommen, allerdings ist es diesmal weder ein Landseer noch ein Berner Senner, sondern die Wahl fiel auf einen Hund der Rasse Australian Shepherd.

Beppi, geboren am 18.09.2016

Beppi am 24.10.2016

Diese Rasse heißt überigens nicht „australischer Schäferhund“, weil sie von dem weitesten von uns enfernten Kontinent stammt, sondern weil in den USA die Merino-Schafe, die diese Rasse überwiegend hütet, „Australian Sheeps“ heißen.

Beppi im November 2016

Beppi im Dezember 2016

Beppi im Januar 2017

Beppi im Januar 2017

Inzwischen mausert er sich zu einem ausgeglichenem Bürohund:

Beppi im Februar 2017

Ich verspreche Euch, Ihr werdet immer wieder mal von ihm hören und auch Bilder sehen.