WMDEDGT

Es ist wieder der 5. des Monats und damit „Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag“-Tag bei Frau Brüllen und ich bin gerne wieder dabei. Allerdings war es heute ein ausgesprochen ereignisloser Tag.

Aufgestanden bin ich um Viertel nach Vier, denn um 5:45 Uhr musste ich anfangen. Die übliche Morgenroutine durchs Bad in die Klanotten mit dem Hund in die Pampa verlief ohne Zwischenfälle. Dann noch Brotzeit bereiten und ab in die Arbeit. Da erwartete mich eine positive Überraschung, der LKW war nämlich schon aufgebrückt und der Stapler dran. Danke Chef 🙂

Die Tour verlief aus meiner Sicht Zwischenfallslos, dass eine Ware an den falschen Kunden ging, war ja nicht mein Fehler. Aber zwei Schreiner mit dem gleichen Namen im gleichen Ort ist ja auch gemein. Wobei Huber halt auch kein Name ist, sondern ein Sammelbegriff. Relativ früh war Feierabend, im Hof noch LKW betanken und Innenraum säubern, dann bin ich von dannen gedüst und nach einem kleinen Umweg über Sepps Büro, dessen Zuckerspiegel ich mit einem Nusshörnchen hoch hielt, direkt zum Friseur gefahren. Und da saß ich dann von 16:15 Uhr bis 19:30 Uhr. Ja, ich schaue immer noch so toll aus wie vor 20 Jahren. Es dauert jetzt nur länger. 🤣

Dann heim und Hunderunde. Das tut gut, ohne Hund käme ich gar nicht raus.

Danach habe ich uns chinesische Nudeln gekocht, wir habe gegessen und ich schreibe noch diesen Beitrag. Weil ich morgen Schulung habe, werde ich auch bald ins Bett gehen, vielleicht stricke ich noch eine Reihe an meinem Pulli des Grauens.

WMDEDGT

Was machst du eigentich den ganzen Tag?“, kurz auch WMDEDGT von Frau Brüllen beobachte ich schon länger, aber heute hat mich ihre erneute Erklärung endlich dazu animiert, auch mitzumachen.

Heute Früh, kurz nach dem Aufwachen, musste ich erst mal meinen Traum sortieren. Ich habe geträumt, ich hätte einen 6-monatigen Kuvasz (die Schreibweise musste ich erst mal googlen) in Weimeranerfarbe geschenkt bekommen. Ob das was zu bedeuten hat, wenn ich von Hunderassen träume, deren Eigenschaften ich erst mal nachlesen muss? Egal, da wir gerade Urlaub haben und heute „Nichtsmachen“ auf dem Programm stand, bin ich also wohlgemutes kurz vor halb zehn aufgestanden, habe mich für die Hunderunde angezogen und bin losgelaufen. Glücklicherweise fiel mir kurz vorher noch ein, dass mein Auto noch in der Werkstatt steht und ich es nachher abholen werden, also habe ich den Autoschlüssel eingepackt und die Runde entsprechend gedreht, damit ich genau bei der Werkstatt rauskomme. Da gab es dann Irritationen, denn seit dieser Woche muss man Reparaturaufträge sofort bezahlen, nichts mehr mit Rechnung wie früher. Geld oder Portemonnaie hatte ich aber gar nicht dabei. Naja, ich schaue aber wohl vertrauenswürdig aus, jedenfalls haben sie mich mit dem Auto heimfahren lassen und dann habe ich die EC-Karte geholt und bin einfach wieder hingefahren. Ist wirklich nicht weit von uns.

Dann wollte ich uns ein Frühstück bereiten, dabei habe ich doch tatsächlich eine Flasche Karamalz auf den Boden fallen lassen, die selbstverständlich kaputt ging und ich habe eben erst mal geputzt. Zur Belohnung gab’s Tee und Rührei mit Speck.

Danach habe ich an meinem Adventskalenderpullover weiter gestrickt. Wir, mehrere Strickbegeisterte von den Oberpfälzer Stricklieseln, haben jeweils 24 mal 10 Gramm Sockenwolle gewickelt und in Tüten verpackt und einige der Stricklieseln haben das dann in individuelle Adventskalender zusammengestellt. Ich werde daraus einen Adventskalenderpullover mit Fledermausärmeln machen. Kennt die noch jemand?

Nebenzu haben wir den letzten Teil der Staffeln 2 von Outlander angesehen. Und als meine 10 Gramm verstrickt waren, habe ich an Grizzlys Schal weitergestrickt und wir haben noch eine Weihnachtskomödie geguckt.

Der Heizungsmonteur war auch noch da, denn unsere Heizkörper hier wurden nicht richtig warm. Gestern hat er aber schon die Pumpe schneller und die Temperatur höher gedreht, deswegen gibt’s seit gestern gar nichts mehr zum Motzen.

Danach habe ich für uns gekocht, grüne Nudeln mit Hackfleisch-Sahne-Sauce. Und hier machen wir weiter, wie wir vor dem Essen aufgehört haben, nämlich mit Extremcouching. Vorher geht’s nur noch eine Runde mit dem Hund. Ach ja – eine Waschmaschinenlandung muss ich noch aufhängen, die ich heute Nachmittag gestartet habe und die inzwischen fertig ist. Und vielleicht haben wir noch Lust auf ein gemeinsames Bad, das sehen wir dann.