Rinderrouladen

Zutaten:

  • Je Person mindestens eine Rinderroulade
  • Je Roulade eine halbe kleine Zwiebel, gewürfelt
  • Je Roulade eine halbe kleine Essiggurke, gewürfelt
  • Je Roulade mindestens eine dünne Scheibe geräuchertes Wammerl (wer mag, kann es auch klein schneiden)
  • Salz, Pfeffer und Senf
  • Rouladenspieße oder Zahnstocher
  • Saucenbinder
  • Körnerbrühe

Zubereitung:

  • Man lege die Rouladen flach auf ein großes Brett (oder direkt auf die Arbeitsfläche, wenn man kein Brett hat), natürlich Roulade für Roulade einzeln.
  • Dann mische man die Zwiebeln und die Gürkchen in einem Schüsselchen zusammen, so hat man einen besseren Überblick, wieviel Füllung je Roulade gebraucht wird.
  • Die Roulade wird dann gesalzen (Vorsicht, das Wammerl könnte recht salzig sein dann ist sie auch gleich versalzen. Ja, ich spreche da aus Erfahrung), gepfeffert und mit Senf bestrichen
  • Sodann wird die Füllung aufgebracht (
    Hat man das Wammerl nicht klein geschnitten, wird es vorher in Scheiben auf den Senf gelegt. )
  • Dann wird die Roulade gerollt, so dass die Füllung möglichst drin bleibt.
  • Mit den Spießen werden sie dann fixiert..
  • In heißem Fett werden sie rundum angebraten, so dass sie schön braun werden.
  • Sodann müssen sie schmoren. Das kann in einem regulären Topf geschehen, da lasse ich sie in etwa eine Stunde drin. Im Schnellkochtopf sind sie nach 30 Minuten schon in jedem Fall saftig und weich. Aus dem Fett vom Anbraten mache ich mit Hilfe von Wasser, Salz, Körnerbrühe und Soßenbinder eine leckere Sauce dazu. Und am liebsten mögen wir Salzkartoffeln dazu.

Guten Appetit!

Best of 2018

Meine Leidenschaft gilt ja nicht nur der Wolle, dem Gärtnern, dem Lesen und was ich noch so an Hobbys habe, sondern eben auch der Fotografie. Wie mein vergangenes Jahr so war, könnt Ihr im Weihnachtsbrief 2018 nachlesen. Hier zeige ich euch aber die Fotos vom vergangenem Jahr, die mir am besten gefallen.

Instagram und seine Spielereien

Immer mehr Bloggerinnen entschließen sich, nicht mehr so viel zu bloggen, weil viele mögliche Bloginhalte wesentlich schneller mit Instagram-Bildern transportiert werden können. Dazu gibt es dann noch ganz witzige Spielereien. Mich als Farbenjunkie spricht https://yearofcolour.com/ an. Dort werden die Instagram-Bilder eines vordefinierten oder individuell eingegebenen Zeitraumes auf Farben analysiert und daraus wird dann eine Art Blasendiagramm erstellt. Das Ergebnis kann man dann noch auf verschiedene Weisen sortieren lassen. Hach – ich sage euch, ich könnte stundenlang damit herumspielen.

Das war übrigens mein Farbschema der letzten 12 Monate:

WMDEDGT

Was machst du eigentich den ganzen Tag?“, kurz auch WMDEDGT von Frau Brüllen beobachte ich schon länger, aber heute hat mich ihre erneute Erklärung endlich dazu animiert, auch mitzumachen.

Heute Früh, kurz nach dem Aufwachen, musste ich erst mal meinen Traum sortieren. Ich habe geträumt, ich hätte einen 6-monatigen Kuvasz (die Schreibweise musste ich erst mal googlen) in Weimeranerfarbe geschenkt bekommen. Ob das was zu bedeuten hat, wenn ich von Hunderassen träume, deren Eigenschaften ich erst mal nachlesen muss? Egal, da wir gerade Urlaub haben und heute „Nichtsmachen“ auf dem Programm stand, bin ich also wohlgemutes kurz vor halb zehn aufgestanden, habe mich für die Hunderunde angezogen und bin losgelaufen. Glücklicherweise fiel mir kurz vorher noch ein, dass mein Auto noch in der Werkstatt steht und ich es nachher abholen werden, also habe ich den Autoschlüssel eingepackt und die Runde entsprechend gedreht, damit ich genau bei der Werkstatt rauskomme. Da gab es dann Irritationen, denn seit dieser Woche muss man Reparaturaufträge sofort bezahlen, nichts mehr mit Rechnung wie früher. Geld oder Portemonnaie hatte ich aber gar nicht dabei. Naja, ich schaue aber wohl vertrauenswürdig aus, jedenfalls haben sie mich mit dem Auto heimfahren lassen und dann habe ich die EC-Karte geholt und bin einfach wieder hingefahren. Ist wirklich nicht weit von uns.

Dann wollte ich uns ein Frühstück bereiten, dabei habe ich doch tatsächlich eine Flasche Karamalz auf den Boden fallen lassen, die selbstverständlich kaputt ging und ich habe eben erst mal geputzt. Zur Belohnung gab’s Tee und Rührei mit Speck.

Danach habe ich an meinem Adventskalenderpullover weiter gestrickt. Wir, mehrere Strickbegeisterte von den Oberpfälzer Stricklieseln, haben jeweils 24 mal 10 Gramm Sockenwolle gewickelt und in Tüten verpackt und einige der Stricklieseln haben das dann in individuelle Adventskalender zusammengestellt. Ich werde daraus einen Adventskalenderpullover mit Fledermausärmeln machen. Kennt die noch jemand?

Nebenzu haben wir den letzten Teil der Staffeln 2 von Outlander angesehen. Und als meine 10 Gramm verstrickt waren, habe ich an Grizzlys Schal weitergestrickt und wir haben noch eine Weihnachtskomödie geguckt.

Der Heizungsmonteur war auch noch da, denn unsere Heizkörper hier wurden nicht richtig warm. Gestern hat er aber schon die Pumpe schneller und die Temperatur höher gedreht, deswegen gibt’s seit gestern gar nichts mehr zum Motzen.

Danach habe ich für uns gekocht, grüne Nudeln mit Hackfleisch-Sahne-Sauce. Und hier machen wir weiter, wie wir vor dem Essen aufgehört haben, nämlich mit Extremcouching. Vorher geht’s nur noch eine Runde mit dem Hund. Ach ja – eine Waschmaschinenlandung muss ich noch aufhängen, die ich heute Nachmittag gestartet habe und die inzwischen fertig ist. Und vielleicht haben wir noch Lust auf ein gemeinsames Bad, das sehen wir dann.

Gmundner Keramik

Schon immer wollte ich mal zur Manufaktur der Gmundner Keramik samt Werksverkauf. Und gestern war es endlich so weit, weil wir sowieso wegen unseres Specksteinofens unterwegs waren. Ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen, nur soviel vorab – wir haben lediglich drei Teile gekauft.

Man kann dort sogar selber Keramik bemalen

Eine tolle Design-Idee:

Eine tolle Idee einer mir fremden Person.

Gekauft haben wir ein Milchkännchen der Serie Selektion Orange (unsere bevorzugte Serie) und von Selektion Apfelgrün musste ich diese Tasse mit ihrer Fehlfarbe und einer passenden Untertasse mitnehmen

Sepp ist ja der Meinung, dass ich unbedingt mehr Matcha-Tee trinken sollte wegen der gesunden Wirkung. Er hat schon eine schöne Tasse und ich versprach nun, auch einen zu trinken, wenn ich meine grüne Fehlfarbentasse nehmen darf.

The Knitter Deutschland 37/2018

Bereits im Beitrag Adventskalender habe ich berichtet, dass ich mir The Knitter Deutschland gekauft habe.

Im Gegensatz zur Verena Stricken 06/18 hat sie mich wesentlich mehr überzeugt.

Dieser Pullover hier beispielsweise ist sehr schön und trägt vermutlich nicht so sehr auf wie der vom Titelbild:

Strickkleider werden auch wieder modern (und auf rot springe ich fast immer an):

Bei Strickkleid muss ich gleich an dieses Foto hier denken, entstanden 1988:

Und rot mochte ich damals auch schon

Schade, dass ich damals meine fertigen Stricksachen nicht fotografiert habe, das sind die einzigen beiden Fotos von selbstgestricktem von mir.

Wie auch immer, weiter geht es mit dem Heft.

Diese Stola hat mich irgendwie an Maschenzauber von Tine Solheim

Es gibt ein wunderschönes Accessoire-Set in Fair Isle Technik, und der Cowl wird zweiseitig gestrickt, aber nicht in Double-Face-Technik

Letzte Woche waren wir beim Inder essen und zum Entrée gab es dort indisches Fladenbrot mit drei verschiedenen Saucen. Und beim Betrachten dieser beiden Strickstücke wurde ich prompt an die Farbzusammenstellung dieser drei indischen Saucen erinnert.

Ganz schrecklich, weil wie aus den 80ern, finde ich diesen Pullover hier

So, das wars von der Strickfront, allerdings habe ich noch zwei „Knit the cat“s, die ich euch bald vorstellen werde.

Aber zunächst geht es im nächsten Artikel um Gmundener Keramik, da waren wir heute nämlich auch. Und wir waren bei einem Specksteinofensetzer aus Österreich, darüber werde ich aber in dem entsprechenden Hausbaublog.

Adventskalender

Dieses Jahr in Dürrwies (ihr braucht nicht suchen, es gibt keinen Blogartikel darüber) haben die Oberpfälzer Stricklieseln beschlossen, dass einige von uns beim Adventskalenderspecial mitmachen. Das waren die Spielregeln:

Wie machen wir das?

  1. 24 x 10 g Sockenwollknäuelchen (es darf auch handgefärbte Wolle, aber zumindest Markenqualität sein) wickeln
  2. Die Sockenwolle entsprechend der Qualität markieren (Banderole oder Zettelchen)
  3. Die 24 Knäuelchen in Brotzeittütchen packen
  4. Gleiche Farben bitte mit einem gleichen Bändchen verschnüren
  5. Die Päckchen in eine Tüte (oder Karton) packen
  6. Du bekommst eine Tüte (oder Karton) mit 24 wundervollen Strängelchen zurück

Da ich auch mitgemacht habe, nenne ich nun diesen vielversprechenden Adventskalender mein eigen:

Bei der Übergabe am Samstag in der Nähe von Regensburg war ich nicht dabei – es ist einfach eine zu weite Strecke für „mal eben dahin fahren“. Stattdessen wollte ich eigentlich nach Salzburg zu einem Stricktreffen, aber dann hat mich tatsächlich eine Triefnase davon überzeugt, dass daheim bleiben das beste ist. Triefnasen haben den Vorteil, dass man Zeit hat, darüber nachzudenken, was man gerne bloggen würde. Voilá – hier das Ergebnis.

Inspiriert von Backwahns Adventskalenderpullover vom letzten Jahr (der in echt noch viel schöner aussieht als auf den Fotos), möchte ich mir auch so einen Pullover stricken. Und da ist eventuell der Kinderpullover aus der Verena stricken 06-18 eine Inspiration.

Oder aber ich nehme die Maße des orangefarbenen Pullovers und stricke nach meiner QAD Ratisbona-Anleitung diesen „Restepullover“. Jedenfalls habe ich schon mal prophylaktisch ein hellgraues Sockengarn dazugekauft und zwar beim Laden „Wolle und mehr“ in Bad Aibling:

Und – aus Gründen – habe ich noch dort Häkelnadeln erstanden. Und zwei Rundstricknadeln, sowie die neueste Ausgabe von „The Knitter Deutschland“. Darüber und wofür die anderen Utesilien sind, werde ich auch bald berichten.

Verena stricken 06-18

So sehr mich die Verena stricken 05-18 begeistert hat, so sehr hat mich die neue Ausgabe enttäuscht.

Diese angeblich im Trend liegenden sogenannten Kuschelgarne, denen ein großes Kapitel gewidmet ist, mag ich überhaupt nicht. Für mich sieht das immer irgendwie ungepflegt aus.

Einen zweiten Blick habe ich allerdings auf diesen Pullover gewagt:

Die Linienführung im Hüftbereich finde ich sehr interessant, insbesondere weil es im Halbpatent gestrickt ist. Dafür habe ich ein Faible, was schon zum käuflichen Erwerb dieser beiden Pullover führte:

Auch bei diesem Pulli war das relevant, aber da hat zusätzlich die orange Farbe einen Ausschlag gegeben:

Seine Passform wird bald noch eine Rolle spielen, dafür aber bald mehr auf dem Blog.

Vom Material her ist reines Kaschmir natürlich unübertroffen, wie es bei diesem Pullover verwendet wird:

Allerdings würde mir der Pullover daraus besser gefallen:

Bei diesem Pullover hat mich das Rosa wohl am meisten angesprochen, irgendwie habe ich immer noch einen Rosa-Tick:

Wer diese gefachten Garne gerne mag – es gibt dafür seit kurzer Zeit sogar in Bad Aibling einen eigenen Laden: Marie and me. Ich habe da natürlich auch schon Geld gelassen:

Und dieser Kinderpullover aus der Verena erregte mein Interesse:

Das hängt allerdings mit einem Adventskalender zusammen – mehr darüber demnächst in diesem Blog.

Verena stricken 05-18

Ganz ehrlich, so begeistert wie diese Verena hat mich schon lange keine Verena mehr.

Vom Fleck weg würde ich diese Modelle direkt stricken:

Vergangenen Sonntag waren wir auch noch auf dem Wollmarkt Vaterstetten, aber davon wird es keinen Bericht geben, weil wir spät dran waren und mir dann gucken wichtiger war als fotografieren. Nach wie vor ist der Wollmarkt aber eine Reise wert, bis zum Wiedersehen nächstes Jahr. Spät dran waren wir wegen unserer Verlobungsfeier am Samstag davor.