The Knitter Issue 100

Wie ich letztens schon berichtete, habe ich mich am Bahnhof Nürnberg mit ausländischen Strickzeitschriften eingedeckt. Unter anderem waren da The Knitter, Issue 100 dabei.

Die dort vorgestellten Modelle sind wirklich alle nachstrickbar und teilweise gefallen sie mir ausgesprochen gut.

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Diese Jacke, gestrickt aus Baumwolle, erinnert mich an meinen Pullover, der tatsächlich schon fertig ist, er wartet auf den Fototermin. Sogar die Lauflänge ist sehr ähnlich.

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Vom Muster her ist dieser Pullover ähnlich wie der von mir mal gestrickte. Den Pullover habe ich übrigens nicht mehr, ich habe ihn aus Merinowolle gestrickt und er leierte sehr, sehr aus.

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Die vielen, vielen Perlchen halten zwar auf, aber sie sind das I-Tüpfelchen auf dieser Jacke.

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Die Kissen würden sich hervorragend für die Double-Face-Technik eigenen. Warum sich bei der Fair-Isle-Technik hier manche rechte Maschen so komisch ziehen, liegt vermutlich daran, dass auf der Rückseite die Gegenfarbe fixiert wurde. Vielleicht tritt das bei der „Continental Methode“ nnicht auf, über die wird nämlich auch berichtet.
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Toll finde ich auch, dass sogar auf Ravelry verfügbare Anleitungen vorgestellt werden:
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Es gibt noch einen Bericht über Rowan und ihr neuestes Magazin, das ich auch demnächst hier vorstellen werde
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Und hier ein Einblick darin, was in anderen Ländern für Kreativwochenenden ausgegeben wird:
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Mit dabei als Sonderzugabe war noch ein Heft „The Knitter Favourites“, das ich auch bald hier vorstellen werde.

Nachtrag zum Wollfest und 8. GRM

Es fiel mir auf, dass wenig ausgefallene Strickstücke zu sehen waren. Entweder sind die in der Menge der anderen Besucher untergegangen, oder die Trägerinnen hatten Bedenken, in so einem Museum feines zu tragen. Einzig diese Kreation stach mir ins Auge:

Strickkleid mit Tuch
Strickkleid mit Tuch

Grundsätzlich vertrete ich ja die Meinung, dass zuviel Strick schnell unruhig wirkt und die Wirkung des einzelnen Stückes zu sehr leidete, aber in diesem Fall ist es wirklich eine gut gelungene Kombination.

Glückwunsch der Trägerin!

Ein fröhlich Herz lebt am längsten. William Shakespeare

Wollfest und 8. GRM im Hohenloher Freilandmuseum

Das diesjährige 8. German Raveler Meeting fand auf dem Gelände des Hohenloher Freilandsmuseum in Wackershofen statt.

Als erstes begrüßte uns dieser possierliche Kerl:

Heuschrecke
Grashüpfer

Eins vorneweg: Das Museumsgelände ist in der Tat so großflächig, dass sich die Besucher nicht gegenseitig auf den Füßen standen, obwohl ja zusätzlich zu den Wollinteressierten noch die sonstigen Museumsinteressierten Zugang hatten. Daher war auch kein speziller Eintritt fürs Wollfestival zu errichten, mit dem regulären Museumseintritt war das abgegolten.

Die meisten Aussteller waren in dieser Scheune untergebracht:

Scheune aus Bühlerzimmern
Scheune aus Bühlerzimmern

Gleich am Anfang konnte man Bernd Pottschull von Lanartus nicht verfehlen. Er hat ja auch zum Glück wieder seine Schäfchenkrawatte gefunden:

Bernd Pottschull von Lanartus
Bernd Pottschull von Lanartus

Aus dem Hause Lanartus habe ich etwas bestellt, dass ich dort erstmalig live gesehen habe und ich kann euch versprechen, das wird eine Überraschung werden!

Direkt neben Bernd war der Stand von Dye for Yarn
Dye-for-yarn

Der Stand von Filzlinge bot wieder einen Augenschmauß:

Stand von Filzlinge
Filzlinge
Kerstin Bischof von Filzlinge
Kerstin Bischof von Filzlinge

Als besonderes Schmankerl gibts bei ihr Weckwolle:

Weckwolle von Filzlinge
Weckwolle von Filzlinge

Dahinter war die Wollerey

Wollerey
Wollerey
Garne von Wollerey
Garne von Wollerey

Weiter ging es zum Stand von echt michele:

echt michele
echt michele
echt michele
echt michele

Und daneben fand sich der raumgreifende Stand von Spinnert und Gewollt, den ich ohne Weitwinkelobjektiv nicht richtig einfangen konnte. Aber dafür habe ich euch ein Foto vom Türsteher mitgebracht 😉

Security von Spinnert und Gewollt
Spinnert und Gewollt

Tanja Hagemeier, die Inhaberin von Spinnert und Gewollt, wird kommendes Jahr das 9. Deutsche Raveler-Treffen in Bielefeld ausrichten. Es gibt dazu sogar schon eine Homepage „Bielefeld spinnt“ und auf dem Wollfest wurden schon die ersten Flyer verteilt. Die gewählte Location muss sehr schön sein, wusste zumindest Tanja Osswald, die auf dem Treffen Kurse gab, zu berichten.

Der Stand von der Filzlaus bestach durch viele liebevolle Details:

Filzplatten von "Die Filzlaus"
Filzplatten von „Die Filzlaus“

Garantiert Kalorienfrei:

Gefilzte Leckereien
Gefilzte Leckereien

Für romantisches Licht sorgen diese gefilzten Lampen:

gefilzte Lampen
gefilzte Lampen

Holzkunst sha hatte wunderbare Handspindeln dabei:

Handspindeln von Holzkunst SHA
Handspindeln von Holzkunst SHA
Holzkunst SHA
Holzkunst SHA

Der Stand von Fiberpassion:

Fiberpassion
Fiberpassion
Detail vom Stand von Fiberpassion
Detail vom Stand von Fiberpassion

Karin Hess alias Knitarin brachte neben ihrer Wolle auch ihre wunderschönen Tuchnadeln mit:

Karin Hess alias Knitarin
Karin Hess alias Knitarin
Knitarin
Knitarin

Auch Schaf im Wolfspelz, auch bekannt als Steffi Täschi war mit ihren Taschen vertreten:

Steffi Täschi
Schaf im Wolfspelz

Kade loving wood & wool hatte gemeinsam mit Rübezahlspinnereien & Wollhandwerk hatten einen gemeinsamen Stand:

Kade Loving Wool
Kade Loving Wool

Aus Österreich kamen wieder Stefis Wolle angereist:

Stefis Wolle
Stefis Wolle

Wolle Online war mit seinen Garnen und Spindeln vertreten:

Wolle-online
Wolle-online

Vom Stand von Strick-mich-wolle habe ich tatsächlich vergessen, ein Foto zu machen. Aber dieser Beitrag erhebt eh keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Wollstube Wollin war auch vertreten, das war ja fast ein Heimspiel für sie:

Wollstube Wollin
Wollstube Wollin

Die Handweberrei Reich hatte alles zum Thema Bändchenweben dabei:

Handweberei Reich
Handweberei Reich

Unmittelbar daneben war der Stand von Wollehimmel, den ich auch nicht fotografiert habe, warum auch immer.

An Emilous Stand gab es wieder diesen Schal, der mich immer wieder reizt, aber bisher konnte ich mich erfolgreich beherrschen:

emilou
emilou

Am Stand von Holzwurmwolle gab es alles zum Thema Kardieren und Spinnen zu besichtigen, auch direkt in der Praxis angewendet, aber mangels Weitwinkelobjektiv passte das nicht alles aufs Foto:

Holzwurmwolle
Holzwurmwolle

Damit müsste ich euch alle Aussteller, die in der Scheune vertreten waren, vorgestellt haben. Im weitläufigen Außengelände gab es noch einen Korbmacher und einen Pflanzenhändler.

Aussgelände Hohenloher Freilichtmuseum
Aussgelände Hohenloher Freilichtmuseum
Aussengelände Hohenloher Freilandmuseum
Aussengelände Hohenloher Freilandmuseum
Färbepflanzen
Färbepflanzen
Blumenstrauß
Blumenstrauß
Bauernhaus aus Elzhausen
Bauernhaus aus Elzhausen

Im Bauernhaus aus Elzhausen waren weitere Aussteller im ersten Stock untergebracht.

Alte Künste war vertreten, leider gibts davon keine Fotos, das war wegen des Gegenlichtes für meine Kamera nicht machbar.

Mein Wollladen aus Österreich verführte mich erfolgreich mit seinen Minis, für die es bereits ein Projekt gibt, aber das ist noch nicht spruchreif. Ich werde euch aber zeitnah berichten, sobald es berichtenswertes gibt.

Mein Wollladen
Mein Wollladen

Sie hatten auch andere Pretiosen dabei:

Mein Wollladen
Mein Wollladen

Ihr „Firmenschild“ ist auch sehr originell:

Firmenschild mein Wollladen
Firmenschild mein Wollladen

Für einige der mitreisenden Damen war der Stand von Pallia natürlich von höchstem Interesse, haben sie schließlich Geschichte studiert, wobei auch ohne fachliche Vorkenntnisse die Exponate beeindruckend waren. Es gab auch Kurse in mittelalterlichem Spinnen zu besuchen.
Pallia

Pallia Exponate
Pallia Exponate
Goldstickerei
Goldstickerei

Im Haus Bauernhaus aus Schöneberg waren zwei weitere Aussteller vertreten und zwar Unikum Glasperlen

Unikum Glasperlen
Unikum Glasperlen

und D.K. Wright Construction mit ihren ausgefallenen Handarbeitstechniken:

gezopfter Teppich
gezopfter Teppich
Rug Hooking
Rug Hooking

Im Seldnerhaus fand sich im ersten Stock der Stand vom Alpaka Munz. Ich bin mir nicht sicher, ob alle Besucher des Wollfestes diesn Stand gefunden haben, dabei war er auf jeden Fall einen Besuch wert:

Alpaka Munz
Alpaka Munz

Vor dem Haus wuchs diese schöne Stockrose:

Stockrose
Stockrose

Drei Aussteller muss ich euch noch vorstellen, allerdings waren die leider in einem sehr dunklen Raum untergebracht, so dass die Fotos nicht gut wurden. Den dunklen Stall vom Bauernhaus aus Zaisenhausen mussten sich Evis Wollträume
Evis-Wollträume,

Porta patet cor magis, von denen ich leider nicht mal eine HP gefunden habe, sowie Danielas Wolltopf, die wohl auch keine eigene HP hat, teilen.

Danielas Wolltopf
Danielas Wolltopf

Die Modenschau am Samstag von Schoppel-Wolle habe ich nicht gesehen, mir wurde aber berichtet, es wurden im Großen die auf dem Plakat sichtbaren Modelle gezeigt. Man konnte auch bei verschiedenen Ständen entsprechende Komplettpakete erwerben.

Schoppel-Wolle
Schoppel-Wolle

Wir, die Oberpfälzer Stricklieseln, saßen meist draußen, direkt neben der Gänseschar:
Gans
Allerdings konnten wir am Sonntag während des Regenschauers in einem der Museumshäuser Unterschupf bekommen, dieses gesamte Museum ist zum Anfassen und nicht nur zum Anschauen gedacht.

blaue Blüten
blaue Blüten

Weiß jemand, was für eine Blüte das ist? Beim Fotografieren dachte ich, ich muss nicht auf Schild gucken, weil ich es als Rittersporn angesehen habe, aber jetzt sah ich, dass eine Blüte ja sechs Blütenblätter hat und Rittersporn hat nur fünf Blütenblätter.

Es war seit meiner Selbständigkeit in diesem Bereich das erste Wollfest, das ich ausschließlich als Besucherin erleben durfte. Das hat insbesondere am Sonntag Nachmittag definitv Vorteile, denn erstens konnte ich einen Kurs besuchen und zweitens hätte ich schon vor 18 Uhr fahren können (was ich aber doch nicht tat, aber ich halte es mit Martina Schwarzmann:
)

Ich entschied mich für den Kurs „Grundkurs feiner Filz“ mit Sibylle Eschenlohr und zu meinem Erstaunen habe ich diese Rose selber gestaltet:

gefilzte Rose
gefilzte Rose

Fazit: Das Wollfest war anders als alle bisherigen, es hatte einen wundervollen ländlichen Charme. Frl. Sonnenschein war dieses Jahr beim Wollfest Hamburg, das am gleichen Wochentag stattfand und sie wird bestimmt in ihrem Blog darüber berichten. Unser Telefonat heute ergab, dass dort ein völlig anderes Flair zu finden war.

Blick durchs Fenster
Blick durchs Fenster

Designer Knitting bzw. Vogue Knitting Early Autumn 2016

Vergangene Woche war auf meiner Reise durch die Republik der Nürnberger Hauptbahnhof eine Durchgangsstation und dank gutem Zeitmanagements und pünktlichen Verbindungen hatte ich dort noch Zeit, mich beim dortigen Fachhändler mit ausländischen Strickzeitschriften einzudecken. Und diese werde ich euch hier auch vorstellen. Der Reigen beginnt mit Designer Knitting bzw. Vogue Knitting vom Frühherbst 2016. Aus rechtlichen Gründen wird die amerikanische Vogue Knitting in Europa unter dem Namen Designer Knitting vertrieben, die Inhalte sind allerdigs identisch.

Designer Knitting Early Autumn 2016 Titelblatt Jacqueline van Dillen
Designer Knitting Early Autumn 2016 Titelblatt Jacqueline van Dillen

Das auf dem Titelbild sichtbare Modell #1 Cabled Cowl ist von Jacqueline von Dillen, ein Cowl (Rundschal) mit einem aufwändigem, keltisch anmutendem Muster aus feinstem Kaschmirgarn.

Südamerika ist das immer wieder auftretende Thema dieses Heftes, so werden Garne aus Peru vorgestellt und eine Reisebericht über dieses Land vermittelt mit eindrucksvollen Fotos einen , ein Interview mit dem brasilianishen Designer Felipe Cavalheiro gibt Einblicke in sein Leben

Felipe Cavalheiro
Felipe Cavalheiro

Detail Design Felipe Cavalheiro
Detail Design Felipe Cavalheiro

Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben. Eleonor Roosevelt

Natürlich gibt es auch noch andere Themen, die behandelt werden, beispielsweise gibt es auch einen Bericht mit der treffenden Überschrift „Learn by Doing“ über eine junge Amerikanerin, die in Bulgarien über das Stricken trotz unterschiedlicher Sprachen einen Austausch erlebte und vieles mehr.

Nun stelle ich euch noch weitere Modelle dieser Ausgabe vor:
Nummer 2 wurde kreiert von Anne Jones, eine interessante Stola, deren kreisrunden Elemente an den Beginn von kunstgestrickten kreisrunden Tischdecken erinnert.

Designer Knitting Early Autumn 2016 Anne Jones
Designer Knitting Early Autumn 2016 Anne Jones

Modell 3 mit wundervollen Zöpfen wurde von Melissa Leapman entworfen. Ich persönlich wurde ja bei einem Stück aus Merino-Wolle und mit hohem Kragen Ärmel daran stricken, allerdings ist die Idee, das Stück im Winter unter einer Jacke zu tragen auch nicht schlecht für den Casual Business Look.

Designer Knitting Early Autumn 2016 Melissa Leapman
Designer Knitting Early Autumn 2016 Melissa Leapman

Nummer 4 von Jan Hurwitz erinnert mich an die schon in der Verena vorgestellten Rechtecke, nur dass hier noch ein richtig dickes Garn verwendet wurde. Ich finde ja, dass es wirklich kuschelig aussieht, bin mir aber nicht sicher, ob es auch wirklich so bequem zu tragen ist oder ob das Eigengewicht, immerhin zwischen 700 und 800 Gramm, das Cape nicht dazu verführt, der Erdanziehung nachzugeben und man dauernd am Zuppeln ist.

Designer Knitting Early Autumn 2016 Jan Hurwitz
Designer Knitting Early Autumn 2016 Jan Hurwitz

Jacqueline van Dillen hat auch Nummer 5, einen Schal entworfen

Designer Knitting Early Autumn 2016 Jacqueline van Dillen
Designer Knitting Early Autumn 2016 Jacqueline van Dillen

Sandi Prosser hat eine Wolldecke mit aufwändigem Blattmuster entworfen, das mich spontan an den Mantel Sylvie erinnert hat.

Designer Knitting Early Autumn 2016 Sandi Prosser
Designer Knitting Early Autumn 2016 Sandi Prosser

Es wird dann die Designerin Xandy Peters vorgestellt, deren Design den Titel der amerikanischen Ausgabe ziert.

Dann gibt es mehrere Anleitungen, die sich mit Passformen von Strickstücken beschäftigen, als da wären der V-Ausschnitt von Annabelle Speer, eine Langjacke von Jeannie Chin,

Designer Knitting Early Autumn 2016 Rosemary Drysdale
Designer Knitting Early Autumn 2016 Rosemary Drysdale

ein bequemer Pullover von Rosemary Drysdale mit einem Rundhalsausschnitt,

Designer Knitting Early Autumn 2016 Rebecca Kevelson
Designer Knitting Early Autumn 2016 Rebecca Kevelson

eine Weste von Rebecca Kevelson,

Designer Knitting Early Autumn 2016 Amy Micallef
Designer Knitting Early Autumn 2016 Amy Micallef

ein Pullunder von Any Micallef,

Designer Knitting Early Autumn 2016 Melissa Mcgill
Designer Knitting Early Autumn 2016 Melissa Mcgill

und einen kuscheligen Rollkragenpullover, designed von Melissa McGill.

Nun kommen die Farbenfrohesten Modelle, es sind Mützen im „Inka-Stil“:

Designer Knitting Early Autumn 2016 Deborah Newton
Designer Knitting Early Autumn 2016 Deborah Newton

Designer Knitting Early Autumn 2016 Kathy Merrick
Designer Knitting Early Autumn 2016 Kathy Merrick

Kathy Merrick ist die Designerin dieser Mütze.

Designer Knitting Early Autumn 2016 Kate Gagnon Osborn
Designer Knitting Early Autumn 2016 Kate Gagnon Osborn

In etwas gedeckteren Farben interpretierte es Kate Gagnon Osborn

Designer Knitting Early Autumn 2016 Norah Gaughan
Designer Knitting Early Autumn 2016 Norah Gaughan

Wer glaubt, Mützen im Inka-Stil müssten immer bunt sein, wird von Norah Gaughan eines besseren belehrt.

Designer Knitting Early Autumn 2016 Laura Zukaite
Designer Knitting Early Autumn 2016 Laura Zukaite

Bei dem Modell von Laura Zukaite sieht man förmlich das Alpaka hinterherlaufen.

Es folgt ein Artikel über Faina Goberstein, die einen Cowl mit Hebemaschen entworfen hat.

Und am Ende gibt es vier Modelle in edlem Grau von Patty Lyons und Theresa Schabes

Designer Knitting Early Autumn 2016 Patty Lyons und Theresa Schabes
Designer Knitting Early Autumn 2016 Patty Lyons und Theresa Schabes

Designer Knitting Early Autumn 2016 Yoko Hatta und Mari Lynn Patrick
Designer Knitting Early Autumn 2016 Yoko Hatta und Mari Lynn Patrick

und von Yoko Hatta und von Mari Lynn Patrick.

Fazit: Keins der Modelle haut mich jetzt so um, dass ich unmittelbar zu den Nadeln greifen möchte, aber es sind solide und zeitlose Modelle, so dass sich der Kauf des Heftes durchaus lohnt.

FCB in HH

„Leben ist das, was passiert, während du etwas anderes planst.“ amerikanische Kaberettistin oder John Lennon

Nun aber zum eigentlichen Thema. Mit den kryptischen Abkürzungen aus der Überschrift kann vermutlich niemand etwas anfangen.
Es ist kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich gestern mein erstes Strickprojekt dieses Jahr beendet. Es sind schnöde Stinos (stinknormale Socken), allerdings auf Wunsch des Beschenkten in Farben des FC Bayern. Und da ich die Socken während unseres Kurztrips nach Hamburg angefangen habe, heißen sie eben FCB in HH.

FCB in HH

Größe 38
64 Maschen insgesamt
15 Reihen 2 rechts 2 links in dunkelblau
10 Reihen glatt rechts in rot
2 Reihen glatt rechts in weiß
10 Reihen glatt rechts in rot
2 Reihen glatt rechts in weiß
5 reihen glatt rechts in rot
Herzchenferse in dunkelblau
5 Reihen glatt rechts mit Zwickelabnahme in jeder 2. Reihe in rot
2 Reihen glatt rechts mit Zwickelabnahme in jeder 2. Reihe in weiß
10 Reihen glatt rechts mit Zwickelabnahme in jeder 2. Reihe in rot
2 Reihen glatt rechts mit Zwickelabnahme in jeder 2. Reihe in weiß
10 Reihen glatt rechts in rot
2 Reihen glatt rechts in weiß
10 Reihen glatt rechts in rot
2 Reihen glatt rechts in weiß
10 Reihen glatt rechts in rot
Bandspitze in dunkelblau

Verena Stricken Herbst 2016 Teil 2

Bereits in diesem Blogbeitrag habe ich begonnen, über den Inhalt der aktuellen Verena Stricken Zeitschrift zu schreiben. Nun geht es weiter.

Eine der Modellstrecken steht unter dem Motto „Boho-Romantik“. Sofort positiv ins Auge gestochen ist mir dabei das Modell von Daniela Johannsenova, der Inhaberin des Ladens Maschenkunst in Köln. Verwendet hat sie sowohl ein Garn der Firma Austermann* und Rowan*. Das Garnpaket gibt es auch als Komplettpaket direkt im Maschenkunst-Online-Shop zu erwerben.

Was man in der Zeitschrift leider nicht sieht, wohl aber auf der auf Ravelry verlinkten Anleitungsseite sind die Kellerfalten im Rückenbereich.

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Beeindruckend ist auch der Mantel „Loria“ der Designerin Sabine Berlipp. Hier hätte mich auch die Rückenansicht sehr interessiert, aber in diesem Fall hilft nicht mal die Anleitungsseite auf Ravelry weiter. Schade. Das Material, zwei Sorten der Firma Debbie Bliss* machen das Gesamtwerk mit Materialakosten von in etwa 225,00 € nicht gerade zu einem kostengünstigen Projekt, aber es lassen sich sicherich auch preiswertere Garne dafür einsetzen.

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Interessante Applikationen und ein kesser Armausschnitt machen dieses Modell von Brigitte Ried zu einem Hingucker. Gestrickt ist es aus Alpaca Superlight 0016 hellgrün*, wobei dann die Farbdarstellung der Verena schon sehr von den sonstigen Darstellungen dieser Farbe im Netz abweicht.

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Ebenfalls Applikationen weist der Pullover von Evelyn Hase auf, wofür sie Monika Design Yarns verwendet hat.

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Dieses Stück aus der gleichen Serie finde ich hingegen dermaßen altbacken, dass ich es sogar noch für meine 87jährige Mutter stricken würde:
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Ein schönes Zwischendurchprojekt sind diese Stulpen:
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Stark an eine Bettjacke erinnert mich diese Strickjacke:
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Dann wird die Designerin Karen Noe vorgestellt, die auch ein exklusives Design mitgebracht hat, nämlich diese wirklich sehr schöne Strickjacke:
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Vorgestellt wird auch Paul Pascuali von Pascuali-Wolle, neben dem ich schon meinen Stand auf der Berlin knits in 2015 hatte, der auch in 2015 in Leipzig dabei war und der auch letztes Jahr beim Wollfest Regensburg dabei.
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Grundsätzlich fällt auf, dass wirklich viele Modelle aus Alpakawolle bzw. aus Mischungen, in denen Alpakawolle enthalten ist, gestrickt wurden.

Weiter gehts in der Reihe „Flexible Stylingpartner“. Es ging darum, Accessoires zu entwerfen, die mehrfache Funktionen haben. Richtig überzeugend fand ich in dieser Serie dieses Stück, obwohl es nicht meinem Geschmack entspricht und ich es wohl auch nicht tragen würde:
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Entworfen hat es wiederum Evelyn Hase, die dafür ein Garn der Firma ONLine.

Weniger einfallsreich finde ich diesen Poncho von Tanja Lay, gefertigt aus Garn von Ito*, der Materialwert liegt bei knapp 60,00 €.
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Senfgelb, die Modefarbe dieses Herbstes, findet leider nur in dem Zubehör zu diesem auch eher unspekakulärem Accessoir Eingang in dieses Heft:
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Originell wiederum und auch gut tragbar finde ich dieses Schultercape, kreiert von Clara Lana, gestrickt aus Garn von Lang Yarns*
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Dann noch ein irgendwie geschickt gefaltetes Rechteck:
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Abschließend noch dieser vielseitige Schulterwärmer:
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Der letzte Teil umfasst Kindermodelle. Aus kleinen Mädchen werden kleine Damen:
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Und auch für Jungen gibt es klassische Strickstücke:
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Es gibt noch weitere Modelle, aber was mich ehrlich gesagt gestört hat, war bei einigen Stücken die offensichtlich grottenschlechte Verarbeitung:
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Seht ihr das große Loch links oben an der Känguruh-Tasche?

Und hier ist es noch schlimmer, betrachtet nur mal den von euch aus gesehen linken Stern:
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Ich finde, das zieht die Qualität dieser Verena Stricken ziemlich herunter.

Fazit: Wenn man bedenkt, dass man für den gleichen Preis dieser Verena teilweise im Netz nur eine einzige Anleitung erwerben kann, ist es ein guter Kauf.

Verena Stricken Herbst 2016 Teil 1

Seit Tichiro nicht mehr bloggt, fehlt es an Vorstellungen von Strickzeitschriften. Da ich sowieso viele davon kaufe, werde ich sie euch hier vorstellen. Derzeit überlege ich, ob sich ein Abonnement der ein oder anderen Zeitschrift lohnt, habt ihr denn welche abonniert und wenn ja, welche?

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Die größte Offenbarung ist die Stille. Laotse

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Eine komplette Vorschau aller Modelle findet man unter dem Link von Verena stricken.

Das Titelmodell zeigt, dass Farbverlaufsgarne weiter im Trend sind. Hier wurde die Qualität Lang Yarns Merino+Color Farbverlaufsgarn* von der Designerin Clara Lana verstrickt. Das Stück ist auch schon in die Datenbank von Ravelry eingepflegt. Mir persönlich ist das Stück zu unruhig, aber das Muster des Oberteils würde sich gut für die Doubleface-Technik eignen, insbesondere auch mit den zwei verschiedenfarbigen Farbverlaufsgarnen.

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Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich ein Schultertuch von Claudia Finlay, auch schon bei Ravelry eingepflegt, allerdings fehlt die Verknüpfung zum Dateinbankeintrag der Zeitschrift, da fühlt sich der kleine Monk in mir unwohl. Aber es stört mich nicht so, dass ich mich nun damit beschäftigen würde, wie man das denn da in die Datenbank eingepflegt bekommt (da habe ich beim Hinschauen einen Fehler gemacht, das Tuch ist nämlich durchaus in der Datenbank, Anyarnja hat mich darauf aufmerksam gemacht, danke dafür). Aber ich schweife ab. Das Tuch auf der gegenüberliegenden Seite erinnerte mich von der Farbgebung an ein eigenes Projekt von mir. Vergleicht selber:

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Verwendet wurden verschiedene Garne der Firma Lanamania*

Mit dabei in der Serie „Mustermix“ ist auch ein Tuch von Utlinde Gradowski, natürlich aus Garnen von Filatura di Crosa*, wobei man die Qualität Misti
Alpaca handpaint Lace vermutlich ab September kostengünstiger durch ein Garn von Fairalpaka ersetzen können wird.

Meinen Geschmack trifft das Tuch überhaupt nicht, es erinnert mich stark an Papagei. Aber Utlinde ist die uneingeschränkte Queen der Lacetücher und Kurse mit ihr können auch wieder auf dem Wollfest und 8. GRM im Hohenloher Freilandmuseum gebucht werden.

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Gut gefallen mir aus dieser Serie diese Pullover:
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Designer U. & M. Marxer, gestrickt aus Wolle der Ingolstädter Firma Lana Grossa Lace Seta*

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Designer auch wieder Clara Lana, Wolle auch wieder von Lang Yarns*

Hier hätte ich nur den Lace-Rand an der unteren Kante nicht gemacht:
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Design von Jaqueline von Dillen, verwendet hat sie Lana Grossa*

Zusammenfassend fällt mir allerdindgs aus, dass ausnahmslos ALLE Modelle der Serie „Mustermix“ immer auch einen Farbenmix enthalten, es ist dort nicht ein einfarbiges Stück enthalten.

Aus der Reihe „Einfach zeitlos“ finde ich dieses Modell spannend:
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Entworfen haben ihn auch wieder U. & M. Marxner aus einem Garn von Junghans Wolle

Auf den ersten Blick gefiel mir auch dieses Modell sehr gut, es ist von den gleichen Designern, aus einem Garn von Online Wolle in Briochetechnik, die früher zweifarbiges Patentmuster hieß, gestrickt.
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Auf den zweiten Blick fand ich aber die Seitenschlitze an dem Modell sehr – ähm – gewöhnungsbedürftig:
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Ebenfalls Schlitze im unteren Bündchenbereich hat dieses Modell von Brigitte Ried, dort finde ich sie aber wesentlich günstiger platziert:
Modell aus Verena Stricken
Verwendet wurde hierfür ein Garn der Marke Baruffa. Ich habe von dieser Marke noch nie vorher gehört. Leider gibt es bei der Verena keine Alternativgarnliste wie in der Ausgabe von The Knitter Deutschland, aber Donna Rossa hat da erst einen sehr guten Blogartikel darüber verfasst.

Die Kolumne schreibt inzwischen Anja Belle, vielen wahrscheinlich unter Kalinumbas Blog bekannt. Die anderen Modelle werde ich in einem Teil 2 über diese Verena Stricken vorstellen.

The Knitter Deutschland Ausgabe 27/2016 Teil 2

Das größte Geheinis des Glücks ist, mit sich selbst im Reinen zu sein. Bernard Le Bovier de Fontenelle

Bereits in diesem Artikel habe ich euch Teil 1 von The Knitter Deutschland Ausgabe 27/2016 vorgestellt, nun geht es weiter mit Teil 2.

Vorgestellt wird Anne Resing als Designerin und Inhaberin des Ladens AR Königstein und es gibt den Poncho Daisy als Exklusivmodell von ihr, gestrickt aus AR Kaschmir Glamour, hier werden auch keine Alternativen vorgeschlagen.

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Das nächste Modell eignet sich auch wieder hervorragend für die Doubleface-Technik, es sind die Handstulpen Oristano von Juliet Bernard, verwendet wurde Yarn Stories Fine Merino 4ply, hier gibt es aber wieder eine reiche Auswahl an in Deutschland leichter zu beziehenden Ersatzgarnen.

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Das nächste Strickprojekt ist etwas, das ich garantiert nicht anfangen werde. Es ist ein kreisrundes Tuch Chrysantheme von Ruth Morris, es ist auch schon als Ravelry-Projekt angelegt. Das Material ist UK Alpaca Baby Alpaca Silk 4ply, aber auch hier gibt es, wie gewohnt, eine Liste von Alternativgarnen. Mir bisher unbekannt fällt dabei die Firma Miss Tricot Filati auf, ein italienischer Hersteller. Ein guter Ersatz, wenn auch nicht aufgeführt, wäre zweifelsohne auch Lanartus Baby Alpaca Lace. Mir fehlt aber die Geduld für solch ein Projekt.

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Danach kommt ein im Vergleich zum vorigen Tuch winzigkleinem Schal, das Schaltuch Wheal von Anniken Allis. Verarbeitet wurde Kettle Yarn Co. Islington 4ply. Bei den Ersatzgarnen wird auch eins von Araucania* vorgeschlagen.

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Es werden dann die Quadrate 5 und 6 der Patchworkdecke erklärt, ich gehe mal davon aus, dass ich die Quadrate 1 bis 4 klassisch verpasst habe. Und ich habe noch nicht mal ein Foto von der Decke, und jetzt ist es zu dunkel dafür.

Es gibt dann noch einen zweiseitigen Hinweis auf den Dortex Design Award und einen Bilderlehrgang für stufenlose Schulterschrägen.

Dann gibt es einen Baby-Pullover, wieder von Bergère de France.

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Es gibt einen Bericht über Ashley Knowlton. Und von ihr gibt es den Herrenpullover Caradoc, gestrickt aus einem Garn von Excelana, das noch nicht mal bei Ravelry gelistet ist. Aber auch hier gibt es Garne in der Alternativliste.

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Es gibt dann noch eine Anleitung für Socken mit dem Namen „Chestnut“ von Jane Burns.

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Und last but not least gibt es einen Kurzarmpulli Kaja von Vár Gregerson aus Navia Duo, einem Garn von den Färöer Inseln. Aber auch hier gibt es natürlich genügend Vorschläge für Alternativgarne. Ich persönlich würde den Pullover nicht kurzärmelig machen, aber vielleicht friert man auf den Färöer-Inseln nicht so sehr an den Armen. Ansonsten ist das mein zweiter Favorit dieses Heftes.

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Als Resümee bleibt festzustellen, dass ich die Kosten von 5,90 € für dieses Heft nicht bereue, die meisten Modelle gefallen mir oder aber geben mindestens Inspiration für eigene Abwandlungen.

The Knitter Deutschland Ausgabe 27/2016 Teil 1

Alles ist komisch, solange es einem anderen passiert. Will Rogers

Die aktuelle Ausgabe von „The Knitter Deutschland“ zeigt einige interssante Modelle.

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Das erste Modell ist der Pulloer Thirlmere von Sarah Hatton, gestrickt aus Patons Merino Extrafine Aran. Dank der in jedem The-Knitter-Heft vorhandenen Doppelseite „Alternativgarne“ hat man auch auf einen Blick acht verschiedene, in Deutschland leicht erhältliche Garne der Firmen Austermann, Debbie Bliss, ggh, Katia, Lana Grossa, Lang Yarns, Onine und Schoppel zur Auswahl.

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Zurück zu dem Pullover: Das Muster finde ich wirklich ansprechend, allein die Passform erinnert leider ein bisschen an Müllsack.

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Weiter geht’s mit dem Modell Cardigan Alderney von Martin Storey, gefertigt aus Rowan – alpaca colour Marble* und Rowan – alpaca colour Iron*. Dieses Garn ist in Deutschland leicht erhältlich, aber auch hier werden sechs weitere Alternativen angeboten. Mir bisher völlig unbekannt ist die Marke Mirasol Wolle Sulka Nina*, bei der als Bemerkung steht „Der Verkauf fördert ein soziales Projekt in Peru.“ Auf die Schnelle konnte ich nichts weiter darüber im Netz finden, aber ich bleibe dran und mache mich schlau, was daran tatsächlich wahr ist. Die Jacke würde sich in ihrem Muster durchaus auch als Doubeface-Projekt umsetzen lassen.

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Das nächste Design ist der Pullover Loire von Bergère de France, dem Garnhersteller. Verwendet wird Bergere de France Eclair*, ein Mischgarn aus 74% Polyacryl, 14% Mohair 9% Wolle und 3% Lurex, eine wie ich finde sehr – ähm – exzentrische Mischung. Ich persönlich finde, dass irgendetwas mit Lurex nicht zu diesem Pullover passt, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

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Selbst für diesen Pullover werden drei Ersatzgarne vorgeschlagen, allerdings allesamt ohne Lurex.

Als nächstes gibt es eine wunderschöne Übersicht über die Stricktrends dieses Jahr, die auf der h+h 2016 vorgestellt wuren:

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Das nächste Modell hat zwei verschiedene Varianten, es ist die Tunika Failaise von Louisa Harding, natürlich gestrickt aus ihrem eigenen Garn Louisa Harding Trenzar*. Es gibt die Tunika in Langform (ich verbinde ja mit Tunika mehr Weite)

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oder als Kurzform (da passt jetzt der Begriff Tunika noch weniger, wie ich finde)

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Dann gibt es den Schulterwärmer Averil von Deborah Helmke. Die sieht auf dem Foto, das die Rückansicht zeigt, sehr merkwürdig aus. Mir fällt dazu am ehesten das Stichwort Witwenbuckel ein, tut mir leid. Gestrickt ist sie aus einem Rowan-Garn, als Ersatz kommt hier auch noch Garn von Filatura die Crosa neben weiteren Garnen in Betracht.

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Das folgende Modell ist mein persönliches Highlight und war der Grund für den Kauf dieses Heftes. Es ist der Cardigan Høsten von Eline Oftedal, gefertigt aus Juniper Moon Farm Findley DK. Auch hier werden mehrere Alternativen vorgeschlagen, diesmal ist auch etwas von Schachenmayr dabei.

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Damit der Beitrag nicht zu lange wird, mache ich hier mal eine Pause, Teil 2 folgt in Kürze.

Mord und Stricken

Ohme Freunde würde sich niemand zu leben wünschen, auch wenn er sämtliche andere Güter besäße. Aristoteles

Eingeweihte wissen, dass ich neben dem Stricken auch noch ein starkes Interesse an habe. Und natürlich gehörte es da für mich zum Pflichtprogram, das Buch Kainegg: Ein ziemlich kriminelles Heimatbuch zu lesen.

Und selbst da kommt das Stricken vor:

Sie hatte Strickzeug mitgebracht, mal sehe, ob sie es noch konnte. Dass sie einst in Geschichte, Erdkunde, Mathe und Physik nicht eingeschlafen war, hatte sie allein der Tatsache zu verdanken, dass sie einen Pulli nach dem anderen für kalte Winter hergestellt hatte.

Aus eigener Erfahrung würde ich vermuten, dass der Autor in etwa in meinem Alter sein müsste, denn genau so war das damals in der Schule, Mite der 80er Jahre. So sahen dann unter Umständen die Ergebnisse dieser Aktionen aus:

Pullover 1990
Pullover 1990

Und so könnten Strickwerke der Hinterkaifecker ausgesehen haben:

Aufgenommen im Freilichtmuseum Glennleitn
Aufgenommen im Freilichtmuseum Glennleitn