HoseOnline

Ich habe es getan: Ich habe einen mir bisher unbekannten Shop für Kleidung ausprobiert, nämlich HoseOnline.

Die Ware kam schnell und überraschend wenig verpackt gut bei mir an:

Dass mir nun die Hose zu klein ist, ist definitiv nicht das Verschulden der Firma, irgendwie habe ich mich da wohl im Dschungel der Jeans-Größen vergaloppiert. Ich werde also gleich auch noch ertesten, wie das Umtauschen in diesem Online-Laden funktioniert.

Sehr gut passt mir aber der bestellte Pullover der Marke Cecil:

Farblich passt er prima zum Zickzackschal, den ich gerade aus Schoppel-Zauberbällen stricke. Die Handtasche von Baldinini passt jedenfalls farblich auch ideal.

Fazit: Eine riesige Auswahl an Bekleidung, insbesondere an Hosen, ein schneller Service und wenig umweltbelastendes Verpackungsmaterial, so mag ich Online-Shoppen. Eine klare Empfehlung für diesen Shop.

#HoseOnline

CraSy Mosaik – Dreieckstücher Stricken

Es gibt einen neuen Stricktrend, nämlich das Mosaikstricken. OK, die Technik ist nicht neu, es handelt sich um sogenannte Hebemaschenmuster. Dabei wird zwar insgesamt mit zwei verschiedenen Farben gestrickt, aber je Reihe hat man immer nur eine der beiden Farben auf der Hand.

Jedenfalls ist zu dem Thema aber ein neues Buch erschienen, nämlich CraSy Mosaik * von Sylvia Rasch.

Wie gesagt, alles Tücher mit fantastischen Mustern, die eben auf dem Hebemaschenprinzip beruhen. Morgen vor exakt drei Jahren habe ich eine Jacke mit der gleichen Technik begonnen, die noch als UFO (unfertiges Objekt) irgendwo in meinem immer noch nicht vom Umzug ganz beseitigtes Chaos der Stricksachen und Wolle liegt

Aber ich schweife ab. Die in dem Buch vorgestellten Tücher sind ausnahmslos Dreieckstücher und man kann sie allesamt in zwei verschiedenen Varianten stricken, nämlich als gleichschenkliges oder als rechtwinkliges Dreieck.

Dazu gibt es eine Doppelseite mit verschiedenen Tragevarianten. Lustig fand ich die Darstellung der unteren Rückseite der Zeichnungen. Sagt selbst, sieht das nicht aus, als wäre die Dame unten rum nackt? Oben rum tragen sie definitiv Shirts.

Auf jeden Fall ist das Tuch des Titelbildes mein Favorit:

Leider ist das Buch noch nicht in der Ravelry-Datenbank eingepflegt, so dass ich euch gar keinen Überblick über alle Modelle zeigen kann. Fest steht aber, die Hebemaschentechnik ist sehr ausführlich und anschaulich beschrieben, das Buch enthält auch Tipps zur Farbwahl und die Modelle sind alle sehr schön und geschmackvoll. Daher mein Fazit: eine klare Kaufempfehlung.

Crochet Summer 2017

Die gleichen Freunde, die mich mit der Knitscene erfreut haben, haben mir auch noch die Crochet Summer 2017 mitgebracht.

Nun bin ich ja bekennender Häkellegastheniker (beim Stricken muss ich nicht so intensiv hinschauen, wie beim Häkeln, vermutlich auf mangelnde Übung zurückzuführen), aber in diesem Heft sind einige wirklich interessante Modelle drin. Für den Anfang könnte ich vielleicht mit diesen lustigen Läppchen anfangen:

Filethäkelei wird ausführlich beschrieben, das Heft ist also durchaus für unerfahrene Häklerinnen geeignet:


Ich habe übrigens für eine Freundin mal diesen wahnsinnigen Tischläufer mit über zwei Meter Länge gehäkelt:
Link zu Ravelry

Inzwischen habe ich einen Esstisch mit 250 cm Länge. So ein Läufer würde mir auch gut darauf gefallen, vielleicht wage ch mal ein neues Mammutprojekt dieser Größenordnung.

Sehr gut gefällt mir diese Tasche und das Projekt könnte übersichtlich genug sein, dass eine gute Chance besteht, dass ich es auch zu Ende bringe.

Flower-Power und Häkeln passt immer gut zusammen:

Dieser Hut könnte auch von den 70ern inspiriert sein:

Dies hier ist ein Summerplaid, gehäkelt aus Grannys, aber durch die sehr dezente Farbgebung wirkt es gar nicht so rustikal, sondern eher elegant:

Eine wirklich lustige Idee für ein ganz schnelles Mitbringsel finde ich diese „Schmuckstücke“:

Sehr ansprechend finde ich auch dieses Oberteil, obwohl ich sonst kein Anhänger von gehäkelter Oberbekleidung bin.

Mein persönlicher Farvorit ist dieser Schal. Er ist zwar aus Merino-Wolle gehäkelt, ich kann mir aber gut vorstellen, dass er sich auch aus den neuen Cotton-Zauberbällen von Schoppel gut häkeln lassen kann. Sozusagen ein Sommerschal, ich habe ja schon einen aus Bambusgarn gestrickt.

Gehäkelt wird er in „normaler“ Technik und mit tunesischer Häkeltechnik. Bevor ich loslege, müsste ich mir also erst Häkelnadeln fürs tunesisch Häkeln besorgen. Äh – und meinen restlichen Stash mal ein bisschen reduzieren, ich habe mir selber ein Wollkaufverbot auferlegt.

Diese Oberteile finde ich auch sehr gelungen. Zu Sommergarderobe scheinen gehäkelte Oberteile wirklich gut zu passen:

Sehr gut und für andere Zeitschriften druchaus nachahmenswert finde ich im übrigen diese MOdellübersicht auf der letzten Seite. Bei Burda-Nähzeitschriften gibt es das auch, warum nicht auch bei allen Strickzeitschriften?

Fazit: Ich habe zwar sehr selten deutschsprachige Häkelzeitschriften in der Hand, mein subjektives Empfinden ist aber, dass dieses Heft wesentlich moderner und zeitemäßer ist und ihm nicht der Mief vergangener Häkeldeckchen anhaftet. Aber das kann natürlich auch meinem mangelndem Interesse an deutschen Häkelzeitschriften geschuldet sein. Ich verspreche, bei nächster Gelegenheit werde ich mich in einem Zeitschriftenladen mal diesbezüglich genauer umschauen.

Knitscene Herbst 2017

Liebe Freunde brachten mir die Knitscene Fall 2017 mit und ich werde euch mit einem kleinen Bericht daran teilhaben lassen:

Wie das Cover schon verspricht, gibt es verschiedene Jackenanleitungen. Mir persönlich haben die folgenden am besten gefallen:


Zeitlos, klassisches Design haben mir sofort gefallen. Vielleicht war aber auch die Farbe entscheidend, denn in diesem schönen Senfgelb habe ich mir als gaaaanz junge Frau mal einen Pullover gestrickt. Der ist nicht mehr erhalten und Fotos gibt es davon meines Wissens auch keine.


Diese Jacke eignet sich hervorragend für handgefärbte Garne (ich habe da noch einige Wollmeisen gut abgelagert daheim) und der Schnitt ist mit diesen diagonalen Taschen sehr pfiffig.


Hier ist auf jeden Fall die Schnittführung einen zweiten Blick wert, wenn ich mir auch nicht sicher bin, ob das Jäckchen am Ende nicht altmodisch wirkt. Gestrickt aus 5er Nadeln müsste es relativ schnell gehen und passendes Garn könnte sich auch noch in meinem Stash finden.


Hier machen definitiv die Blenden die Jacke zu etwas besonderem.

Die anderen Jacken haben mich persönlich nicht angesprochen, aber einen noch besseren Überblick könnt Ihr euch auf Ravelry ansehen.

Es gibt dann auch noch Schals, Mützen, Tücher und auch Socken. Schöne Socken. Sehr schöne Socken. Auch die Riemchenpumps sind schön und bestimmt hätte es sie auch in der für die zierlichen Füße des Manniquins passenden Größe gegeben. ABER zusammen sieht das nicht aus. Überzeugt euch selbst:

Eine tolle Idee für eine Kleinigkeit finde ich das hier, aber vielleicht bin ich auch einfach viel zu sehr 80th.

Fazit: Für teures Geld an einem Kiosk, der ausländische Zeitschriften führt, würde ich sie mir nicht kaufen. Aber als Mitbringsel habe ich mich sehr darüber gefreut.

Rowan Magazin Number 62

Heft Nummer 62 von Rowan ist auf dem Markt. Wie eigentlich immer liefert Rowan wieder ein Heft voller wunderbar klassischer Modelle, die ich mir größtenteils sofort nachstricken würde, wenn ich selber nur ein bisschen klassischer wäre. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Hier mal ein paar Eindrücke der Modelle:

Nicht sehr gelungen finde ich diese Kombination, aber auf der gegenüberliegenden Seite ist diese Jacke mit legerer Kleidung kombiniert, da gefällts mir gut.

Überhaupt, manches mal finde ich die Perlchen zu viel, aber dieses Modell gefällt mir auch gut:

Hier finde ich den Übergang des Musters sehr schön, so ein echter Higucker auf den zweiten Blick:

Apropos zweiter Blick, dass dieses Modell auch das Titelmodell ist, fiel mir erst später auf, aber als ich es in der Zeitschrift sah, ließ es mir tatsächlich den Atem stocken. Ich glaube, diesen Pullover muss ich nacharbeiten. Ich habe noch Cashmir-Garn von Katia daheim liegen, das müsste von der Garnstärke her passen. Ich zeigs euch am Wochenende – falls nicht wieder das Leben was dazwischen wirft.

Bei diesem Pullover finde ich das Muster auch sehr apart:

Ich glaube übrigens, ich weiß, wo dieses Bild entstanden ist, das müsste der Stadtteil Kensington in London sein. Hier unterwegs habe ich das Foto nicht parat, aber das suche ich auch am Wochenende, siehe oben:

Diese Jacke finde ich übrignes höchst ungeeignet für meine Figur, ich wirke im Außenspiegel vom LKW schon so dickbäuchig:

Alles in allem würde ich mir dieses Heft kaufen, wenn ich es nicht schon hätte, denn allein der „britische“ Stil der Modelle lädt zum Schmökern und Träumen bei einer guten Tasse Tee ein und wie gesagt, alle Modelle sind gut nachstrickbar.

Verena Stricken, Herbst 2017

Titelbild Verena Herbst 2017

Nicht mehr ganz druckfrisch, aber dennoch das derzeit aktuelle Heft auf dem Markt von Verena Stricken ist die Herbstausgabe 2017. Der erste und bisher einzige Bericht in der Welt der Blogger, der mir bisher aufgefallen ist, ist der von Angela Twoday, der sich weniger mit den vorgestellten Modellen denn mit den diversen redaktionellen und orthographischen Fehlern dieser Ausgabe befasst. Zugegebenermaßen lassen diese auf eine schlampige Arbeit schließen und man müsste eigentlich von einer renommierten Strickzeitschrift wie der Verena anderes erwarten können. Aber ich will mal mein Hauptaugenmerk auf die Modelle legen.

Das Titelbild erinnert mich an die Ausgabe 10/2010 der Sabrina. Vergleicht mal selber:

Leider ist der Inhalt auch nicht so ansprechend, wie ich es früher von der Verena gewohnt war. Geschmackvoll finde ich dieses gehäkelte Kleid im Missoni-Stil:

Missoni-Stil Häkelkleid
Missoni-Stil Häkelkleid

Das könnte aber mit meinem aktuellen Projekt, einem Zickzack-Schal aus einem Schoppel Zauberball und einem Schoppel Zauberball crazy, zusammenhängen:

Dieses Muster gefällt mir auch gut, aber kein Wunder, ich mag ja auch Burlingtonsocks:

Die 80er scheinen auch zurück zu sein, jedenfalls trug ich damals Baumwollpullover in solchen graphischen Mustern mit Vorliebe:

Coco Chanel darf auch nicht fehlen und ich gebe zu, ich habe ein Faible für diesen eleganten Stil und wäre gerne etwas mehr Grand Dame, aber in diesem Leben werde ich das wohl nicht mehr schaffen:

Dieser Kinderpullover gefiel mir auch sehr gut:

Das hier scheint mir ein Suchbild zu sein: Wo ist das gestrickte Teil?

Übrigens gehe ich beruflich neue Wege, ich habe mir einen Traum erfüllt und fahre jetzt richtig große Fahrzeuge, wenn ich nicht gerade auf dem Beifahrersitz sitze und blogge oder stricke:

Wollfest Leipzig, die Nachlese

Endlich ist es soweit und ich berichte über das Wollfest Leipzig 2017. Es hat zeitgleich zum Edinburgh Yarn Festival stattgefunden, was ich gar nicht so auf dem Plan hatte. Es waren also 90% der echten Woll-Nerds gar nicht im Lande, was sich beim Umsatz schmerzhaft bemerkbar gemacht hat. Dennoch war die Stimmung toll.

 

Erstmals waren auch Aussteller auf der Galerie.

Und hier mal ein Beispiel, wie bunt gefärbte Wolle dann verstrickt aussieht:

Danke an Frl. Sonnenschein für einen Teil der Fotos und für das Stricken der Maschen- und Farbprobe.

Leipzig, ich komme

Es ist soweit, die Vorbereitungen für die Woll- und Stoffmesse in Leipzig laufen auf Hochtouren:

Hier noch ein Blick in meinen Färbebereich. Manche färben in ihrer „normalen“ Küche, aber ich halte so eine Handhabung für nicht ganz ungefährlich.

Ich freue mich jedenfalls darauf, euch in Leipzig an meinen neuesten Färbungen teilhaben zu lassen. Und ein paar Feinheiten von Cocoknits sowie eine Auswahl an Knöpfen habe ich auch im Gepäck.

Rezension „Weggeglückt“

Bereits im letzten Jahr wurde ich gebeten, ob ich nicht das Buch Weggeglückt* vom rbw-verlag rezensieren würde, Danke an dieser Stelle dem Verlag für das Rezensionsexemplar. Und natürlich habe ich gern angenommen, denn der Kurztext dazu hat mich sehr neugierig gemacht:

Ein Roman über die Liebe.

Eigentlich nichts Besonderes. Wäre da nicht
ein Blick hinter die Fassaden, schonungslose Einblicke in den gelebten
Egoismus der heutigen Zeit. Wo uns die Versuchung vor sich her
treibt, wir im Anblick nie enden wollender Versuchungen nur zu gern den
Verlockungen erliegen, da war ein nahrhafter Boden für die
Auseinandersetzung mit der Liebe im 21. Jahrhundert. Nun werden aber
auch keine modernen Liebespraktiken und Beziehungsformen hinterfragt.

Vielmehr sehen wir uns mit grundlegenden Dingen konfrontiert.
Wann schafft der Mensch es, zufrieden zu sein? Braucht es dafür
erst den Fingerzeig des Schicksals, damit Menschen aufwachen
und sich ihrer Werte besinnen?

Auf der Homepage gibt es sogar eine Leseprobe. Der Autor René B. Werner ist auch der Verleger seines Romans.

Nun zum Buch: Ich bin ein wenig zwiegespalten. Erstens ist es natürlich ein Erstlingswerk. Und die ersten Kapitel sind phantastisch geschrieben. Man fiebert mit, es sind schöne Metaphern enthalten, es gibt Stellen zum Mitlachen und zum Mitweinen. Ein unbedingt empfehlenswertes Buch, habe ich gedacht. Es kam an die Bücher von Nicholas Sparks heran, auch thematisch. Aber dann, so nach ca. einem Drittel wird es irgendwie zäh. Langweilig. Bei Seite 170 dachte ich, ich lege es weg und lese es nicht zu Ende. Aber ich bin ja mit Durchhaltevermögen gesegnet und habe dann doch weiter gelesen. Ich persönlich hatte mehr und mehr den Eindruck, dass der Autor zunehmend unter Zeitdruck stand. Oder unter Ideenverlust. Jedenfalls gibt es plötzlich große Zeitsprünge. Es gibt Widersprüchlichkeiten (mit 20 Jahren kann man nicht 9 Jahre verlobt gewesen sein) und es wirkt, als wollte der Autor um alles in der Welt unbedingt noch die Lebensweisheit der inzwischen stark gealterten Protagonistini Julia loswerden, die dann auch noch mit erhobenem Zeigefinger weitergegeben wird. Schade drum, denn die philosophischen Ansätze dieser Überlegungen sind durchaus vielversprechend. Einen schalen Beigeschmack hinterließ bei mir auch die teilweise nicht nachvollziehbare Handlungen. Wenn ein Mensch absolut in seiner Mitte ist, wie einer der Protagonisten beschrieben wird, halte ich persönlich es für äußerst unwahrscheinlich, dass dieser Mensch dann zu einem Selbstmord wegen des Verhalten des Partners getrieben wird. Um die Spannung nicht zu nehmen, gehe ich aber nicht weiter auf die Story ein.

Von der Geschichte her ist es eine Mischung aus Dr. Schiwago (unerfüllte Liebesgeschichte), Nicholas Sparks „Wie ein einziger Tag“ (glückliche Liebesgeschichte nach Irrungen und Wirrungen mit tragischem Ausgang) und Konsaliks Büchern (im gleichen Stil beschriebene erotische Situationen). Dazu noch eine Prise des derzeit allseits präsenten „Sei glücklich, mit dem, was du hast, dann geht es dir gut.“.

Insgesamt würde mich aus psychologischer Sicht interessieren, wieviel der beschriebenen Handlung autobiographisch Erlebtes ist und wieviel hinzugedichtet. Ähnliche Fragen stellen sich auch die Rezensenten von annasbuecherstapel.de. Hier ist noch eine weitere Rezension.

Insgesamt würde ich sagen, dieses Werk wird mit Sicherheit nie zur Weltliteratur gezählt werden, aber es ist nun auch nicht so schlecht, dass man es gar nicht lesen kann. Es beinhaltet interessante Ansätze zum Thema Liebe und Partnerschaft, bietet aber leider wenig alternative Lösungsmöglichkeiten zu einem erfüllten Leben. Den beiden Hauptprotagonisten wird viel Raum für die eigene Nabelschau eingeräumt, die anderen vorkommenden Personen werden zwar teilweise beschrieben, aber nur sehr oberflächlich, obwohl sie (vielleicht gerade deshalb) für mich die interessanteren Charaktere zu sein scheinen.

Fazit: Ein Buch, das man durchaus lesen kann und das mich neugierig auf weitere Werke des Autors macht.

Ohne „Denke positiv“ geht es aber auch nicht

Passend zu meinem gestrigen Blogartikel erschien der Artikel „Wie Jammern Dein Gehirn verändert (und Dich immer negativer macht)“ bei MyMonk.

Ich kenne das beschriebene Verhaltensmuster auch, zu versuchen, das Jammern abzustellen. Es hilft aber nichts, manche Menschen fühlen sich anscheinend wohler, wenn sie jammern. Seit dem Lesen des obigen Blogartikels weiß ich auch, warum das so ist – weil das das gewohnte Verhaltensmuster ihres Gehirnes ist. Auf die Weise werden solche Menschen ganz schnell zu Energievampiren und man meidet sie. Ein probates Mittel, dagegen vorzugehen, habe ich noch nicht gefunden. Ob vielleicht hilft, wenn man dagegen hält und sagt, was einem positives auffällt?

Mir fällt da immer dieses Lied aus meiner Jungendleiterzeit ein:

Die Textzeile

..ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur…

drückt das vielleicht am besten aus. Lassen wir doch die Jammerer jammern und setzen positive Akzente dagegen. Wir können die anderen nicht ändern, wir können nur unsere innere Haltung ändern.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende voller positiver Erlebnisse.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Gelassenheitsgebet