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Heute ruft Frau Brüllen wieder zu Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag auf. Und ich bin gern wieder dabei.

Heute war ein ganz besonderer Tag, denn Sepps Nichte hatte die heilige Erstkommunion. Gestern fuhren wir von unseren Flittertagen auf der Hallig Langeneß zurück und kamen erst um 0:15 Uhr hier daheim an, zählt also schon zu heute. Es schneite, die Eisheiligen scheinen dieses Jahr besonders intensiv zu sein. Jedenfalls klingelte dann nach einer verhältnismäßig kurzen Nacht schon um sechs Uhr wieder der Wecker. Es ging los mit Hunderunde, anschießend die Karte für das Kommunionkind schreiben und das Geschenk verpacken, dann mich ins Dirndl werfen und hopp hopp, ab zur Kirche.

Ab da ist eigentlich alles schnell erzählt: Kirche, Mittagessen, Kaffeetrinken, viel Ratschen, viel Lachen, es war eine schöne Familienfeier inklusive dem Ansehen alter Fotos. Ich hatte meine Kamera dabei und habe noch so einige Fotos gemacht. Dabei fällt mir ein, dass ich euch unbedingt mal meine neue Fototasche vorstellen muss, ich bin damit sehr zufrieden. Ach ja – und ein Fotobuchtest steht an, die Benachrichtigung, dass ich ausgewählt wurde, habe ich vorgestern erhalten.

Nach Kaffee und Kuchen sind wir nach Hause gefahren und haben uns ganz schnöde hingelegt, Schlaf nachholen. Gegen 18 Uhr wurde ich wieder wach, lüftete nochmals den Hund, werkelte ein bisschen im Haushalt (Wama und Spüma in Betrieb nehmen), stellte mit Entsetzen fest, dass die Staubsaugerbeutel aus sind (hier liegen überall noch Konfettis herum, morgen hat Staubsaugerbeutelkaufen also fast oberste Priorität) und nun werde ich noch zwei Blogartikel für euch fertig machen, die dann morgen und übermorgen veröffentlicht werden, es handelt sich um Strickbuchvorstellungen. Abendessen ist heute entfallen, gab ja Mittags und Nachmittags ausreichend Nahrung.

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Es ist wieder der 5. des Monats und damit „Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag“-Tag bei Frau Brüllen und ich bin gerne wieder dabei. Allerdings war es heute ein ausgesprochen ereignisloser Tag.

Aufgestanden bin ich um Viertel nach Vier, denn um 5:45 Uhr musste ich anfangen. Die übliche Morgenroutine durchs Bad in die Klanotten mit dem Hund in die Pampa verlief ohne Zwischenfälle. Dann noch Brotzeit bereiten und ab in die Arbeit. Da erwartete mich eine positive Überraschung, der LKW war nämlich schon aufgebrückt und der Stapler dran. Danke Chef 🙂

Die Tour verlief aus meiner Sicht Zwischenfallslos, dass eine Ware an den falschen Kunden ging, war ja nicht mein Fehler. Aber zwei Schreiner mit dem gleichen Namen im gleichen Ort ist ja auch gemein. Wobei Huber halt auch kein Name ist, sondern ein Sammelbegriff. Relativ früh war Feierabend, im Hof noch LKW betanken und Innenraum säubern, dann bin ich von dannen gedüst und nach einem kleinen Umweg über Sepps Büro, dessen Zuckerspiegel ich mit einem Nusshörnchen hoch hielt, direkt zum Friseur gefahren. Und da saß ich dann von 16:15 Uhr bis 19:30 Uhr. Ja, ich schaue immer noch so toll aus wie vor 20 Jahren. Es dauert jetzt nur länger. 🤣

Dann heim und Hunderunde. Das tut gut, ohne Hund käme ich gar nicht raus.

Danach habe ich uns chinesische Nudeln gekocht, wir habe gegessen und ich schreibe noch diesen Beitrag. Weil ich morgen Schulung habe, werde ich auch bald ins Bett gehen, vielleicht stricke ich noch eine Reihe an meinem Pulli des Grauens.

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Es ist wieder soweit, wie an jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ auf. Genau wie schon im Februar ist dies ein Arbeitsalltagtag.

Daher werde ich mich nicht in Details ergehen, sondern mich auf die außergewöhnlichen Begebenheiten konzentrieren. Außergewöhnlich war heute schon, dass es ein Schulferientag war und zudem noch Faschingsdienstag. Von der Arbeitsmenge her war es daher eher ein Freitag denn ein normaler Dienstag. 10 Kunden waren anzufahren, einige jeweils eine Stunde Fahrtzeit auseinander, da kann man schön am Stück das Hörbuch hören. Ich habe nämlich die Bibliothek Bad Aibling für mich entdeckt (Bücher habe ich da auch ausgeliehen, die werde ich euch hier noch zeigen) und höre derzeit die Heimatkrimis von Rita Falk*[Werbung] oder vom Kluftinger*[Werbung].

Meine Tour heute führte mich beispielsweise am Tachinger See entlang und in die Nähe von Salzburg. Und weil es eine so kurze Tour war, hatte ich rechtzeitig Feierabend und bin nach Hause gefahren. Komischerweise hat mich daheim aber meine Motivation völlig verlassen, unterwegs dachte ich ja noch, ich würde vielleicht etwas nähen, und habe stattdessen ein Nachmittagsnickerchen gemacht. Sepp war übrigens auch schon daheim, der hatte heute auch früher aus. Nach dem Nickerchen habe ich den Plüsch gelüftet. Dann sind wir nach oben gegangen. Unsere Wohnsituation ist etwas – ähm – gewöhnungsbedürftig. Sepp hat schon seit 1995 eine Ein-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoß. Und als letztes Jahr die gleich geschnittene Wohnung direkt über ihm frei wurde, habe ich die bezogen. Nun ist es so, dass wir unter der Woche unten wohnen, am Wochenende aber oben. Das liegt daran, dass wir uns ein neues, großes Bett gekauft haben, das oben steht. Und in der oberen Wohnung funktionierte beim Einzug die Spülmaschine und der Kühlschrank, im Gegensatz zu unten. Unsere Kleidung haben wir aufgeteilt, das meiste von mir ist unten, das meiste von ihm oben. Also muss man das Zeug immer hin- und herschleppen. Das ist irgendwie lästig und ich glaube, auch das ist ein Grund dafür, dass mich häufiger die Motivation verlässt, hier müsste man ja erst mal den eh schon kleinen Esstisch leerräumen, um nähen zu können. Alles in allem ist es nicht sonderlich zufriedenstellend hier, aber da wir ja vor habe, zu bauen, lohnt nun ein Umzug in eine passendere Wohnung wirklich nicht mehr.

Oben habe ich dann für Sepp Nudeln mit Schinken-Sahne-Sauce von gestern warm gemacht und ich habe eine Fischdose gegessen. Ich esse mehr Fisch als er, anscheinend ist da irgendetwas drin, was mein Körper benötigt. Nach dem Essen habe ich tatsächlich noch nach Stoffen geschaut, damit ich ein Oberteil mal probenähen kann. Und für einen Rock habe ich mir ein Schnittmuster bestellt, einfach weil es Langeneß heißt, dort werden wir nämlich nach unserer Hochzeit ein paar Tage Urlaub machen. Darauf freue ich mich schon sehr, ich habe auch fest vor, die DSR-Kamera mitzunehmen, für die ich übrigens eine neue Kameratasche*[Werbung] gekauft habe, dafür auch demnächst mehr hier auf diesem Blog.

So, nach dem Stoffe suchen habe ich diesen Blogartikel verfasst, werde jetzt noch in die Badewanne steigen und eventuell noch ein paar Reihen an meinem Adventskalenderpullover stricken und in Gedanken schon die nächsten Strickstücke planen. Sepp wünscht sich einen Herrenpullover mit so einem Ärmelmuster, heute kam schon mal die Anleitung, die er bei Alles Wolle, einem Wollladen unseres Vertrauens bestellt hat.

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Es ist wieder soweit, wie an jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ auf. Im Gegensatz zum Vormonat ist dies ein Arbeitsalltag, in den ihr nun, wie versprochen, Einblick erhaltet.

Um 4:45 Uhr klingelt der Wecker. Ja, verdammt, jeden Morgen frage ich mich, ob mir mein Job wirklich Spaß macht. Und ich beneide Sepp, der länger liegen bleiben kann. Und dann rufe ich mir ins Gedächtnis, dass mir früher Aufstehen um sieben Uhr auch keine Spaß gemacht hat.

Bad, Anziehen, den Plüsch hüpfen lassen. Anschließend kommt der Plüsch zurück zum Herrle und ich mache mir Brotzeit und hänge noch schnell eine Waschmaschinenladung weisse T-Shirts auf. Dann ab ins Auto und husch husch zur Spedition. Da gab es heute Schwierigkeiten mit dem Mitnahmegabelstapler, der war nämlich irgendwie eingefroren. Aber der Senior half mit Rat und Tat und Feuerzeug und machte ihn wieder gangbar. Insgesamt hatte ich heute 13 Kunden anzufahren, das ist relativ viel, dafür sind die Strecken zwischen den Kunden kürzer.

Das sind die Eindrücke, die mich für das frühe Aufstehen entschädigen:

Das Glatteis forderte seinen Tribut und es hat mich tatsächlich hingelegt:

Die harmlos aussehende Fläche in der Mitte war spiegelglatt. Wahrscheinlich gibt es einen blauen Fleck auf dem Allerwertesten und dass ich nicht auf den Kopf gefallen bin, kann ich heute auch nicht behaupten.

Bei einem der Kunden gab es diesen Kalender auf dem WC:

Und auch solche Anblicke erfreuen mich sehr:

Hier mal der LKW, den ich zumeist fahre:

Nach Feierabend bin ich zu Sepp gefahren und habe an dem hochgeheimen Handarbeitsprojekt weitergearbeitet, das ich in der Mittagspause auch schon „in der Ma(s)che“ hatte und habe auf seinen Feierabend gewartet. Danach sind wir nach Hause gefahren

und ich habe den Plüsch noch hüpfen lassen. Da wusste ich aber schon, dass der Postbote noch eine Überraschung für mich mitgebracht hat, mein Wichtelgeschenk ist nämlich angekommen. Aber erst noch der Plüsch:

Schärfer bekomme ich den Kugelblitz nicht aufs Bild, wenn er in Aktion ist. Aber er kann auch ganz entspannt.

Dann aber, Geschenk auspacken! Ich bin ja wegen der Wetterlage letzten Freitag nicht nach Regensburg gefahren, um das Wichtelgeschenk persönlich in Empfang zu nehmen und meins persönlich abzugeben, also musste die Post als Bote fungieren. Beppi war natürlich auch neugierig, was ich bekomme.

Diese fantastischen Mittens habe ich bekommen. Dazu noch selbergemachtes Pflaumenmus, selbergemachter Kaffeelikör (sehr lecker und sehr gehaltvoll) sowie eine Handcreme, was insofern lustig ist, als dass ich meinem Wichtelkind, die auch meine Wichtelmama war, auch eine Handcreme geschenkt habe. Über die Mittens, die ich ihr gestrickt habe, werde ich einen eigenen Blogartikel machen.

Dann habe ich den Thermomix noch einen Grießbrei kochen lassen, unser Abendessen, dazu gab es eingemachte Aprikosen – aus der Dose, ich gebe es zu.

So und nun werde ich noch in der Wanne relaxen und dann husch, husch ins Bett, morgen früh geht es als erstes nach Schönau am Königssee.

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Es ist wieder soweit, wie an jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ auf. Wie auch schon im Vormonat ist auch dies kein Arbeitsalltag. Das holt mich dann ja aber am Dienstag, den 5. Februar ein, da erfahrt ihr dann endlich, was ich Montag bis Freitag so mache.

Also heute, am Samstag, stand erst mal Ausschlafen auf dem Plan. Urspünglich geplant war, dass uns meine Töchter besuchen (mit einer der Beiden und ihrer Tochter wollten wir Weihnachten nachfeiern), aber angesichts des angekündigten Schneechaoses haben wir darauf verzichtet. Worauf wir nicht verzichten konnten, war, zwei Päckchen bei zwei verschiedenen Stationen einzufangen. Vorher musste aber Professor Beppi gelüftet werden. Und da davor musste ich unbedingt mein verspätetes Weihnachtsgeschenk, eine Mütze und einen Schal aus Harris Tweed, anprobieren.

Auf diese wunderbaren Stoffe wurden wir durch diesen Beitrag aufmerksam:


Dann aber raus in die kalte Welt

Eines der einzufangenden Päckchen beinhaltete auch noch Sepps Käppi aus Harris Tweed.

Farblich scheint sich unser heutiger Tag zwischen blau und rot zu bewegen 😉

Nach dem Einkaufen ging es sehr unspektakulär weiter, erst ein bisschen essen, dann ein bisschen Mittagsschläfchen. Danach, frisch ausgeruht, machte ich mich an den Budenzauber (= anderes Wort für Hausputz), das war einerseits meinen guten Vorsätzen und andererseits dem Besuch des Diakons geschuldet, mit dem wir unsere Hochzeit im April besprochen haben.

Danach Abendessen, Hund nochmals ausgiebig lüften und jetzt, nach dem Beenden dieses Blogartikels werde ich mich dem Stricken ausgiebig widmen.

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Was machst du eigentich den ganzen Tag?“, kurz auch WMDEDGT von Frau Brüllen beobachte ich schon länger, aber heute hat mich ihre erneute Erklärung endlich dazu animiert, auch mitzumachen.

Heute Früh, kurz nach dem Aufwachen, musste ich erst mal meinen Traum sortieren. Ich habe geträumt, ich hätte einen 6-monatigen Kuvasz (die Schreibweise musste ich erst mal googlen) in Weimeranerfarbe geschenkt bekommen. Ob das was zu bedeuten hat, wenn ich von Hunderassen träume, deren Eigenschaften ich erst mal nachlesen muss? Egal, da wir gerade Urlaub haben und heute „Nichtsmachen“ auf dem Programm stand, bin ich also wohlgemutes kurz vor halb zehn aufgestanden, habe mich für die Hunderunde angezogen und bin losgelaufen. Glücklicherweise fiel mir kurz vorher noch ein, dass mein Auto noch in der Werkstatt steht und ich es nachher abholen werden, also habe ich den Autoschlüssel eingepackt und die Runde entsprechend gedreht, damit ich genau bei der Werkstatt rauskomme. Da gab es dann Irritationen, denn seit dieser Woche muss man Reparaturaufträge sofort bezahlen, nichts mehr mit Rechnung wie früher. Geld oder Portemonnaie hatte ich aber gar nicht dabei. Naja, ich schaue aber wohl vertrauenswürdig aus, jedenfalls haben sie mich mit dem Auto heimfahren lassen und dann habe ich die EC-Karte geholt und bin einfach wieder hingefahren. Ist wirklich nicht weit von uns.

Dann wollte ich uns ein Frühstück bereiten, dabei habe ich doch tatsächlich eine Flasche Karamalz auf den Boden fallen lassen, die selbstverständlich kaputt ging und ich habe eben erst mal geputzt. Zur Belohnung gab’s Tee und Rührei mit Speck.

Danach habe ich an meinem Adventskalenderpullover weiter gestrickt. Wir, mehrere Strickbegeisterte von den Oberpfälzer Stricklieseln, haben jeweils 24 mal 10 Gramm Sockenwolle gewickelt und in Tüten verpackt und einige der Stricklieseln haben das dann in individuelle Adventskalender zusammengestellt. Ich werde daraus einen Adventskalenderpullover mit Fledermausärmeln machen. Kennt die noch jemand?

Nebenzu haben wir den letzten Teil der Staffeln 2 von Outlander angesehen. Und als meine 10 Gramm verstrickt waren, habe ich an Grizzlys Schal weitergestrickt und wir haben noch eine Weihnachtskomödie geguckt.

Der Heizungsmonteur war auch noch da, denn unsere Heizkörper hier wurden nicht richtig warm. Gestern hat er aber schon die Pumpe schneller und die Temperatur höher gedreht, deswegen gibt’s seit gestern gar nichts mehr zum Motzen.

Danach habe ich für uns gekocht, grüne Nudeln mit Hackfleisch-Sahne-Sauce. Und hier machen wir weiter, wie wir vor dem Essen aufgehört haben, nämlich mit Extremcouching. Vorher geht’s nur noch eine Runde mit dem Hund. Ach ja – eine Waschmaschinenlandung muss ich noch aufhängen, die ich heute Nachmittag gestartet habe und die inzwischen fertig ist. Und vielleicht haben wir noch Lust auf ein gemeinsames Bad, das sehen wir dann.