Die verstrickte Dienstagsfrage

Heute fragt das Wollschaf:

Beim Stricken von rechten Maschen tippe ich mit dem rechten Zeigefinger auf die linke Nadel, um die Nadel zurückzuschieben und die gestrickte Masche auf die rechte Nadel zu transportieren. Dies ist so meine Strickangewohnheit, da hat wohl jede so ihre Spezialitäten.

Manchmal, wenn ein Strickstück besonders sperrig ist und nicht rutschen will, stricke ich mir ein kleines Loch in den Zeigefinger- eine kleine Lücke zwischen den Rillen im Finger (die für Fingerabdrücke gebraucht werden).

Das tut fies weh, wenn man beim Stricken erneut mit der Nadel dort hineingerät und lässt sich nur durch eine Strickpause, Stricken mit Fingerhut oder undurchdringliches weisses Heftpflaster vermeiden.

Nun meine Frage:

Kennt Ihr diese Strickverletzung oder habt Ihr schon Beeinträchtigungen körperlicher oder anderer Art durch das Stricken erlitten?

Ich kenne genau diese Strickverletzung, obwohl ich locker stricke. Es kommt bei mir also nur vor, wenn die Wolle sehr schlecht rutscht. Ich habe es aber nie so weit kommen lassen, dass ich nur noch mit Hilfsmitteln wie Fingerhüten stricken konnte. Ich merke es wohl rechtzeitig und „perforiere“ dann meine Zeigefingerhaut einfach an einer etwas anderen Stelle.

Ansonsten habe ich mich mal mit Schwung auf mein Sockenstrickzeug mit Holznadeln gesetzt. Aus Erfahrung weiß ich jetzt, dass abgebrochene Holzstricknadeln von ganz alleine aus der Gesäßbacke herauswachsen 😉

Ansonsten kenne ich bisher keine Verletzungen aus eigener Erfahrung, toi, toi, toi.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Heute fragt das Wollschaf:

Hast Du schon einmal einen Freund oder eine Freundin durchs Stricken kennengelernt?

Das kann ich nur mit einem großen JA beantworten. Angefangen hat es bei Ravelry mit der Gruppe Oberpfälzer Stricklieseln. Es gab auch Treffen und ich bin einfach mal hingegangen. Unsere Treffen finden regelmäßig einmal im Monat statt und bereits nach dem ersten Treffen habe ich mich schon auf das nächste gefreut. Natürlich kam es, wie es kommen musste, je öfter wir uns getroffen haben, desto intensiver wurden die freundschaftlichen Gefühle, so dass ich heute nach mehr als zwei Jahren von wirklich entstandenen Freundschaften und nicht nur von Bekannten sprechen kann.

Egal, was es ist, man kann über alles reden, jede von uns ist hilfsbereit, offen, tolerant und großzügig. Ein Teil diese Freundinnen waren es auch, die mir in Leipzig bei meinem Wollestand geholfen haben, Danke nochmals dafür, ihr seid spitze ♥♥♥.

Da ich inzwischen aus der Oberpflaz nach Oberbayern weggezogen bin und nun zwischen Regensburg und Ingolstadt sitze, habe ich in Ingolstadt auch einen regelmäßigen Stricktreff initiiert. Wir haben uns noch nicht so oft getroffen, aber auch hier ist klar erkennbar, dass alle Teilnehmerinnen offen, nett und hilfsbereit sind, so dass ich denke, auch hier werden sich in einigen Monaten feste Freundschaften entwickeln.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es am Material Wolle liegt. Wer sich spinnend, strickend, häkelnd oder sonst wie handarbeitlich mit diesem flauschigem Material beschäftigt, wird wahrscheinlich auch auf Dauer in der Seele ein weicher Mensch. So kommt es mir zumindest vor, wenn ich auch über die Menschen nachdenke, die ich nur mal auf Veranstaltungen gesehen habe. Selbst da ist sehr schnell eine vertraute, ja freundschaftliche Stimmung zu erkennen.

Deswegen schenke ich euch allen hier dieses wollige Herz:

die verstrickte Dienstagsfrage

Heute fragt das Wollschaf:

Was ist eure persönliche „Königsdisziplin“ beim Stricken? Aran? Lochmuster? Norwegermuster? Doppelstrick? Verkürzte Reihen?

Das sind nur Stichworte; vermutlich habt ihr eure ganz eigene Vorstellung von dem, was für euch das als am höchsten zu bewertende Strickkönnen ist.

Ich kann mich da gar nicht auf eine bestimmte Disziplin festlegen. Mir persönlich ringen Strickstücke, die viel Zeit benötigen, immer sehr viel Bewunderung ab, vielleicht weil ich selber eher zu den Ungeduldigen gehöre. Beeindruckend finde ich auch gleichmäßiges Stricken und ich mag Strickstücke, die fest gestrickt sind lieber als locker gestricktes, das bedeutet aber, dass man mit kleineren Nadeln stricken muss, also länger braucht. Und da sind wir dann wieder am Anfang – die Zeit beeindruckt mich am meisten.

Und zum Thema Stricken und Zeit habe ich die
Anleitung zu dieser Uhr

gefunden.

die verstrickte Dienstagsfrage

Heute fragt das Wollschaf:

Nehmen wir an: Du bist in einer dir fremden Stadt, in der du dich nicht auskennst, zu Besuch oder im Urlaub. Und du hast leider dein Strickzeug daheim vergessen. Was tust du?

Das ist eine einfache und schnell zu beantwortende Frage: Ich suche mit meinem Smartphone den nächstgelegenen Wollladen und kaufe mir eben die Zutaten für ein Paar Socken, also Wolle und ein Nadelspiel. Und schon kann es losgehen, ich kann stricken und fühle mich wohl.

die verstrickte Dienstagsfrage

Heute fragt das Wollschaf:

Die Frage richtet sich vor allem an diejenigen unter euch, die vierbeinige Hausgenossen haben:
Habt ihr eure Haustiere schon bestrickt? Wenn ja, warum, und mit was?
Wenn nein, warum nicht?

Wir haben vierbeinige Hausgenossen,
Frau Huber und Minnie:
Frau-Huber-und-Minnie

Aber bestrickt habe ich beide noch nicht, denn ich wüsste nicht, womit. Einzig hatte ich mal die Überlegung für Frau Huber ein Körbchen aus Filzwolle zu stricken, aber da blieb es bisher bei der vagen Idee.

Allerdings habe ich von Milka, der Hündin vor Minnie, ausgekämmtes Fell gesammelt und das möchte ich mal verspinnen:
Milka

die verstrickte Dienstagsfrage

Heute fragt das Wollschaf:

Einige (viele) von euch scheinen ja sehr fleissige Strickerinnen zu sein – fast jede Woche ist ein fertig gestelltes Teil (und kein Kleines) zu bewundern. Und die laufenden „knitmeter“ fuehren bald um den Erdball.
Wieviel Zeit verbringt ihr eigentlich taeglich / woechentlich mit Stricken? Haettet ihr gerne (noch) mehr Strickzeit. oder ist eure Strickzeit ausreichend?

Grundsätzlich stricke ich gern Abends vor dem Fernseher, das sind so zwei bis drei Stunden. Früher habe ich auch noch ca. eineinhalb Stunden im Zug gestrickt, weil ich zur Arbeit gependelt bin. Ich hätte gerne mehr Zeit, nicht nur zum Stricken, sondern auch für meine diversen anderen Interessen. Die Ungerechtigkeit schlechthin finde ich eigentlich, dass es Menschen gibt, die sich langweilen, während andere mindestens 48 Stunden bräuchten, um alle ihre Ideen umzusetzen.

die verstrickte Dienstagsfrage

Heute fragt das Wollschaf:

Ich habe mir immer wieder Anleitungen aus dem Internet (z.B. von garnstudio.com) als PDF abgespeichert und dann ausgedruckt.
Die vielen Blätter nerven..
und da ist mir die Idee gekommen: Ich transferierte die PDF-Dateien auf ein 7″-Tablett und lese dann die Anleitung beim Stricken auf dem Tablett, spart Papier und knittert nicht.
Wie macht Ihr das? Nutzt jemand von Euch ein Tablett für Strickanleitungen? Wenn ja, welche App zum Lesen?

Meine Antwort ist kurz und bündig: Da ich kein Tablet habe, kann ich auch gar nichts dazu sagen, wie praktikabel ich das mit den Anleitungen dort finden würde. Aber ich kann mir vorstellen, dass es mir nicht so gut gefällt, weil ich häufig direkt auf den ausgedruckten Anleitungen mit Strichen markiere, wo ich gerade bin.

die verstrickte Dienstagsfrage

Heute beantworte ich mal Wollschafs verstrickte Dienstagsfrage

Wenn Du Dir online-Anleitungen herunterlädst (kostenlose oder
kostenpflichtige Downloads), wie bewahrst Du sie auf? Druckst Du sie
gleich aus und heftest sie ab? Oder belässt Du sie auf dem Computer oder
einem Speichermedium wie Stick oder DVD? Druckst Du sie überhaupt jemals
aus oder arbeitest Du vom Bildschirm?
Welches sind für Dich persönlich jeweils die Vor- und Nachteile?

Ich speichere eine Anleitung auf jeden Fall auf dem Computer. Um das Finden zu erleichtern, habe ich unter dem Ordner „Anleitungen“ mehrere Unterordner wie „Pullover“, „Jacken“, „Tücher“, „Socken“ etc. pp. Ausgedruckt wird eine Anleitung bei mir erst, wenn ich sie auch wirklich stricken möchte, denn sowohl das Papier, die Druckerfarbe als auch später das Archivieren benötigt Ressourcen, die man gut sparen kann. Vom Bildschirm weg habe ich noch nie gearbeitet, weil ich gern gemütlich auf dem Sofa sitzend stricke und da finde ich Papieranleitungen einfach angenehmer.

Vorteil meiner Methode ist also eindeutig die Platzersparnis beim Archivieren, die Kostenersparnis in Sachen Papier und Druckertinte und der einzige Nachteil, den ich sehe, ist die Möglichkeit des Datenverlustes, dem kann man aber durch regelmäßige Datensicherungen vorbeugen.

Ganz ideal wäre eine Datenbank über alle im eigenen Besitz befindlichen Anleitungen, ähnlich Ravelry, nach bestimmten Suchkriterien, aber das wäre für die diversen Anleitungen in Strickheften noch viel notwendiger, andererseits kann man sich durchaus den ein oder anderen gemütlichen Nachmittag machen, wenn man mal in seinen gespeicherten oder auch in den anderen Anleitungen blättert und schwelgt.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Heute mache ich erstmals mit und beantworte .

Die heutige Frage lautet:

Weihnachtsdeko stricken

Habt ihr euch für dieses Jahr etwas vorgenommen? Da muss man früh genug dran denken, damit das Projekt bis zum Advent auch pünktlich fertig wird…

Hier meine Antwort:

Ja, heuer möchte ich erstmals Weihnachtsdeko selber stricken und zwar den Christmas Tree. Und dazu werde ich, habe ich mir vorgenommen, dieses Hilfsmittel benutzen

und hoffe, damit rechtzeitig fertig zu werden.

Schaut mal, sieht das nicht toll aus: