Gut kopiert ohne Auftrennen

Gestern habe ich euch ja von einem Schnitt für mein Lieblingskleid berichtet. Es beschäftigt mit schon länger, einen Schnitt von einem gut sitzenden Kleidungsstück abnehmen zu können, also habe ich mir kurzerhand zu Weihnachten selber das Buch Gut kopiert ohne Auftrennen: Schnittmustererstellung von Lieblingskleidung*(Amazonaffiliatelink) geschenkt.

Daraus gearbeitet habe ich noch nichts, aber was ich bisher gesehen habe, erklärt die Autorin sehr gut die Vorgehensweise. Gleichzeitig lernt man viel über Schnittführungen kennen und hat die Möglichkeit, sich seine eigenen Grundschnitte zu erstellen. Es wird mit einem Rockschnitt begonnen, denn Röcke sind schnitttechnisch mit die einfachsten Kleidungsstücke. Allerdings geht es weiter mit Schnittabnahmen bei Kleidern, bei Blusen und selbst bei Handtaschen. Ich denke, wer sich da durchgearbeiet hat, kann auch von komplexen Kleidungsstücken wie Blazern die Schnitte abnehmen. Gut erklärt werden auch Details, sie beispielsweise die Frage, welche Form sollte eine seitliche Einstecktasche haben.

Fazit: Ein Buch, das seinen Preis wert ist, ich würde es wieder kaufen. Dennoch bin ich froh, mir das gestern vorgestellte Heft gekauft zu haben, denn ich fürchte, bei solchen Schnitten wie eben bei diesem Kleid ist es sehr schwer, das Schnittmuster abzunehmen, denn der Stoff liegt ja nicht flach, sondern wird in vielen falten drappiert.

Lieblingskleid

An Silvester haben wir eine gute Freundin von mir am Bahnhof Rosenheim abgeholt. Und weil ich pünktlich da war (ja, auch das kommt vor), hatte ich Zeit, im Zeitschriftenladen zu stöbern. Dabei fiel mir das Heft „Fibre Mood“ in die Hände. Es sind überwiegend sehr moderne Sachen darin, aber ein Kleid hat es mir sofort angetan, ähnelt es sehr einem Schnitt eines meiner Lieblingskleider. Es heißt Kamille.

Wirklich toll finde ich, dass das Modell an zwei Frauen verschiedener Kleidergrößen gezeigt ist. Links trägt es ein Modell in Größe 36 mit 177 cm Größe und rechts trägt es ein Modell in Größe 46 mit 178 cm Größe.

Warum es relativ lustig ist, dass ich jetzt diesen Schnitt gefunden habe, erzähle ich euch morgen in einem neuen Blogartikel. Das war auch der Grund, warum ich tatäschlich mit dem Kauf dieses Heftes (mit 12,50 € ja nicht direkt ein Schnäppchen) drei Tage gewartet habe, bis wir meine Freundin wieder zum Bahnhof Rosenheim gebracht haben.

Verena stricken 01-19

Gerne wollte ich euch über die neue Verena berichten, aber ganz ehrlich – es war lediglich ein Stück drin, dass ich in Erwägung ziehe, nachzustricken. Dabei handelt es sich um das Modell von Kirsten Nyboe. Und es würde sich anbieten, die nachträglich angestrickte Bordüre in einer Kontrastfarbe auszuführen. Und passendes Material wäre auch schon da – ich hätte da eine Hauswahl von Holst Super Soft Wolle.

Ansonsten erspare ich euch meine negativen Gedanken in Szene zu setzen, aber wer die Verena da hat, könnte sich bitte mal das Bild von Modell 28 ansehen, ich finde, das sieht schon auf dem Foto irgendwie schlampig aus. Und ich bin mir nicht sicher, ob nur ich den Eindruck habe, dass das Foto von Modell 30 unscharf ist. Vielleicht stimmt ja mit meiner Brille was nicht……..

The Knitter Deutschland 37/2018

Bereits im Beitrag Adventskalender habe ich berichtet, dass ich mir The Knitter Deutschland gekauft habe.

Im Gegensatz zur Verena Stricken 06/18 hat sie mich wesentlich mehr überzeugt.

Dieser Pullover hier beispielsweise ist sehr schön und trägt vermutlich nicht so sehr auf wie der vom Titelbild:

Strickkleider werden auch wieder modern (und auf rot springe ich fast immer an):

Bei Strickkleid muss ich gleich an dieses Foto hier denken, entstanden 1988:

Und rot mochte ich damals auch schon

Schade, dass ich damals meine fertigen Stricksachen nicht fotografiert habe, das sind die einzigen beiden Fotos von selbstgestricktem von mir.

Wie auch immer, weiter geht es mit dem Heft.

Diese Stola hat mich irgendwie an Maschenzauber von Tine Solheim

Es gibt ein wunderschönes Accessoire-Set in Fair Isle Technik, und der Cowl wird zweiseitig gestrickt, aber nicht in Double-Face-Technik

Letzte Woche waren wir beim Inder essen und zum Entrée gab es dort indisches Fladenbrot mit drei verschiedenen Saucen. Und beim Betrachten dieser beiden Strickstücke wurde ich prompt an die Farbzusammenstellung dieser drei indischen Saucen erinnert.

Ganz schrecklich, weil wie aus den 80ern, finde ich diesen Pullover hier

So, das wars von der Strickfront, allerdings habe ich noch zwei „Knit the cat“s, die ich euch bald vorstellen werde.

Aber zunächst geht es im nächsten Artikel um Gmundener Keramik, da waren wir heute nämlich auch. Und wir waren bei einem Specksteinofensetzer aus Österreich, darüber werde ich aber in dem entsprechenden Hausbaublog.

Adventskalender

Dieses Jahr in Dürrwies (ihr braucht nicht suchen, es gibt keinen Blogartikel darüber) haben die Oberpfälzer Stricklieseln beschlossen, dass einige von uns beim Adventskalenderspecial mitmachen. Das waren die Spielregeln:

Wie machen wir das?

  1. 24 x 10 g Sockenwollknäuelchen (es darf auch handgefärbte Wolle, aber zumindest Markenqualität sein) wickeln
  2. Die Sockenwolle entsprechend der Qualität markieren (Banderole oder Zettelchen)
  3. Die 24 Knäuelchen in Brotzeittütchen packen
  4. Gleiche Farben bitte mit einem gleichen Bändchen verschnüren
  5. Die Päckchen in eine Tüte (oder Karton) packen
  6. Du bekommst eine Tüte (oder Karton) mit 24 wundervollen Strängelchen zurück

Da ich auch mitgemacht habe, nenne ich nun diesen vielversprechenden Adventskalender mein eigen:

Bei der Übergabe am Samstag in der Nähe von Regensburg war ich nicht dabei – es ist einfach eine zu weite Strecke für „mal eben dahin fahren“. Stattdessen wollte ich eigentlich nach Salzburg zu einem Stricktreffen, aber dann hat mich tatsächlich eine Triefnase davon überzeugt, dass daheim bleiben das beste ist. Triefnasen haben den Vorteil, dass man Zeit hat, darüber nachzudenken, was man gerne bloggen würde. Voilá – hier das Ergebnis.

Inspiriert von Backwahns Adventskalenderpullover vom letzten Jahr (der in echt noch viel schöner aussieht als auf den Fotos), möchte ich mir auch so einen Pullover stricken. Und da ist eventuell der Kinderpullover aus der Verena stricken 06-18 eine Inspiration.

Oder aber ich nehme die Maße des orangefarbenen Pullovers und stricke nach meiner QAD Ratisbona-Anleitung diesen „Restepullover“. Jedenfalls habe ich schon mal prophylaktisch ein hellgraues Sockengarn dazugekauft und zwar beim Laden „Wolle und mehr“ in Bad Aibling:

Und – aus Gründen – habe ich noch dort Häkelnadeln erstanden. Und zwei Rundstricknadeln, sowie die neueste Ausgabe von „The Knitter Deutschland“. Darüber und wofür die anderen Utesilien sind, werde ich auch bald berichten.

Verena stricken 06-18

So sehr mich die Verena stricken 05-18 begeistert hat, so sehr hat mich die neue Ausgabe enttäuscht.

Diese angeblich im Trend liegenden sogenannten Kuschelgarne, denen ein großes Kapitel gewidmet ist, mag ich überhaupt nicht. Für mich sieht das immer irgendwie ungepflegt aus.

Einen zweiten Blick habe ich allerdings auf diesen Pullover gewagt:

Die Linienführung im Hüftbereich finde ich sehr interessant, insbesondere weil es im Halbpatent gestrickt ist. Dafür habe ich ein Faible, was schon zum käuflichen Erwerb dieser beiden Pullover führte:

Auch bei diesem Pulli war das relevant, aber da hat zusätzlich die orange Farbe einen Ausschlag gegeben:

Seine Passform wird bald noch eine Rolle spielen, dafür aber bald mehr auf dem Blog.

Vom Material her ist reines Kaschmir natürlich unübertroffen, wie es bei diesem Pullover verwendet wird:

Allerdings würde mir der Pullover daraus besser gefallen:

Bei diesem Pullover hat mich das Rosa wohl am meisten angesprochen, irgendwie habe ich immer noch einen Rosa-Tick:

Wer diese gefachten Garne gerne mag – es gibt dafür seit kurzer Zeit sogar in Bad Aibling einen eigenen Laden: Marie and me. Ich habe da natürlich auch schon Geld gelassen:

Und dieser Kinderpullover aus der Verena erregte mein Interesse:

Das hängt allerdings mit einem Adventskalender zusammen – mehr darüber demnächst in diesem Blog.

Verena stricken 05-18

Ganz ehrlich, so begeistert wie diese Verena hat mich schon lange keine Verena mehr.

Vom Fleck weg würde ich diese Modelle direkt stricken:

Vergangenen Sonntag waren wir auch noch auf dem Wollmarkt Vaterstetten, aber davon wird es keinen Bericht geben, weil wir spät dran waren und mir dann gucken wichtiger war als fotografieren. Nach wie vor ist der Wollmarkt aber eine Reise wert, bis zum Wiedersehen nächstes Jahr. Spät dran waren wir wegen unserer Verlobungsfeier am Samstag davor.

Heute koch ich, morgen back ich und übermorgen mache ich ein Eis.

Ach wie gut, dass jeder weiß, Unhold profi plus macht geiles Eis.

Das neueste Mitglied unseres Küchenfuhrparks ist diese Eismaschine.

Bereits zwei Rezepte haben wir getestet, nämlich das Schokoladeneis und das Bananeneis. Beide waren sehr lecker, nur das Schokoladeneis geriet ein wenig zu fest, da streikte das Rührwerk der Eismaschine.

Am Sonntag waren wir beim Töpfermarkt in Wasserburg am Inn.

Dabei fanden wir auch einen vielversprechenden Wollladen, nämlich Wolle und Design.

Da muss ich unbefingt mal zu deren Öffnungszeiten hin.

Auf dem Rückweg sinnierte ich so darüber, dass ich es schade finde, dass niemand der Töpfer einen Brotbacktopf dabei habe und prompt fiel er uns ins Auge. An diesem bunten Stand, den ein sehr gut deutsch sprechender Ungar betrieb, hatten wir zuvor schon ein Töpfchen gekauft.

Sehr ihr ihn, ganz vorne. Jetzt steht er jedenfalls in der Küche und hatte heute Premiere:

Das war eine halbe Brotbackmischung Roggenbrot von Penny. Über den Geschmack können wir erst morgen etwas sagen.

By the way, da ich nur noch als Privatperson unterwegs bin, ist dieser Blog komplett werbefrei. Die Links sind also ganz normale Links.

Neues

Liebe Leser und Leserinnen,

es gibt neues. Neu sind diese Socken:

16 Maschen je Nadel, 20 Reihen 2 rechts, 2 links, 65 Reihen jede zweite Reihe glatt rechts und jede zweite Reihe 2 rechts, 2 links, Herzchenferse, Bandspitze, Grösse 42,

gestrickt für

Und das ist auch neu, erstmals, aber nicht zum letzten Mal werde ich den Mann an meiner Seite hier in Wort und Bild vorstellen. Sein Name ist Sepp und so sieht er aus, der neue Sockenbesitzer

Er ist der Grund, warum ich meinen Wohnort in die schönste Gegend Oberbayerns verlegt habe und er wird euch immer wieder als Model hier begegnen. Gegenüber Wolle und einschlägigen Läden hat er keine Berührungsängste.

Was wir bei der Wollmeise gekauft haben und wofür werden wir hier bald berichten.

Und für ihn sind schon die nächsten Socken in Arbeit, in Bad Aibling konnte ich mich bei „Wolle und mehr“ mit einem passendem 50-Gramm-Knäuel versorgen.

Interweave Knits Spring 2018

Ein amerikanischer Schwiegersohn hat defintiv Vorteile: Man kommt an Strickzeitschriften aus den USA. So hat auch die neue Interweave Knits ihren Weg zu mir gefunden und ich weiß nicht, ob es nur mein subjektiver Eindruck ist, oder ob es irgendwie den Tatsachen entspricht, aber mir gefallen die Modelle dort durchweg besser als beispielsweise die etwas mit Gewalt flippig gestalteten Designs aus beispielsweise der Verena.

Hier ein paar der Modelle aus diesem Heft: