Typberatung – sportlicher Typ

„Sich selbst zu kennen ist die erste aller Wissenschaften.“ (Antiker griechischer Philosoph)

Die Frage aller Fragen bei einer Farb- und Stilberatung ist die Frage nach dem eigenen Typ. Allerdings gibt es anscheinend mindestens so viele Vorgehensweisen wie es insgesamt verschiedene Typen gibt. Bei meiner Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin wurde von sechs Grundtypen ausgegangen:

  1. Sportlicher Typ
  2. Natürlicher Typ
  3. Romantischer Typ
  4. Zarter Typ
  5. Klassischer Typ
  6. Dramatischer Typ

Etwas seltsam fand ich dabei die Verknüpfung von körperlichen Attributen wie breite oder schmale Schultern oder ausgeprägte oder kaum ausgeprägte Taille mit meiner Meinung nach eher charakterlichen Beschreibungen wie romantisch, natürlich, klassisch, dramatisch usw. Was ist, wenn jemand beispielsweise zwar körperlich der romantische Typ ist, aber gar nicht auf Rüschenblusen und Blumenmuster steht?

Nichts desto trotz werde ich die einzelnen Typen hier vorstellen. Wir fangen mit dem sportlichen Typ an.

sportlicher-Typ

Dir Form entspricht einem Trapez. Kennzeichen sind:

  • gerade gebaut – keine ausgeprägte Taille
  • athletische Körperform mit breiten Schultern
  • auch schlanker oder stärkerer Körperbau möglich
  • kantiges Gesicht, meist großflächig
  • Körpergröße ca. 170 cm

Soweit die Theorie. Inwifern Gesichtsformen mit Körperproportionen korrelieren, bin ich mir auch nicht ganz sicher, werde aber versuchen, meinen Blick dafür zu schärfen.




 

Kurzgrößen

Selbst davon betroffen, widme ich heute einen Artikel dem Thema „Kurzgrößen“. Um zu ermitteln, welches die richtige Kurzgröße ist, halbiert man einfach seine „reguläre“ Kleidergröße. Größe 40 wird also zu 20, 42 zu 21, 44 zu 22 usw.

Empfohlen sind Kurzgrößen bei Frauen mit einer Körpergröße kleiner als 164 cm. Das schaffe ich – zwar knapp mit 163 cm, aber ich falle darunter. Nun ist es zwar so, dass ich im Verhältnis zu meiner Körpergröße ziemlich lange Beine habe, aber es hilft nichts, auf eine Seitenlänge von mindestens 106 cm komme ich nicht. Nun bedeutet aber eine kleine Körpergröße nicht, dass es einfach reicht, Hosen, Röcke und Kleider auf eine gefällige Größe zu kürzen, sondern zusätzlich kann man durch geschickte Auswahl der Kleidung den Körper optisch strecken. Das ist insbesondere dann besonders vorteilhaft, wenn man nicht sonderlich schlank ist und daher schnell der Eindruck von „quadratisch, praktisch, gut“ entsteht.

Quadratisch-praktisch-gut

Hohe Absätze bei Schuhen machen nicht nur tatsächlich um eben die Absatzhöhe größer, sondern strecken auch optisch. Ähnlich ist es auch mit Hosen: So schön Marlene-Dietrich-Hosen sind, für kleine Frauen sind sie nicht schmeichelhaft.

Daher ist es um so besser, dass es im weltweiten Netz Seiten gibt, die sich mit diesen Finessen beschäftigen: Im Atelier Goldener Schnitt kann man nicht nur eine Seite mit entsprechenden Tipps zu Kurzgrößen finden, sondern man findet auch zeitlose, elegante Kleidung.

Und wer eher Langgrößen benötigt, ist auch hier richtig, denn auch dafür gibt es eine .

Frühlingsmode

Nun ist es endlich da, das langersehnte Frühjahr. Und mit ihm kommt natürlich auch der Wunsch nach neuer Kleidung, denn schließlich sagt ein altes Sprichwort: „Alles neu macht der Mai.“ Häufig entsteht dann auch in uns der Wunsch, ein anderer Typ werden zu wollen und wir kaufen uns Kleidung, die wir uns sonst nicht kaufen würden. Nicht selten allerdings liegt diese Kleidung dann in unserem Schrank ungenutzt herum, weil sie halt doch nicht unserem inneren Wesen entspricht. Warum das nicht schlimm ist, beschreibt Marie Kondo sehr unterhaltsam in ihrem Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert*. Aber dazu ein andermal mehr, nun wollen wir uns erst einmal den Neuerwerbungen widmen und hoffen darauf, dass wir uns selber so weit treu bleiben, dass wir die Sachen doch nicht entsorgen müssen, auch wenn es ohne schlechtes Gewissen geht.

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Fest steht jedenfalls, dass der diesjährige Trend rosa sein wird – in allen Schattierungen. Und das ist auch sehr gut so, denn die Farbe kann wirklich von jedem Typ getragen werden, Hauptsache, die richtige Intensität und der richtige „Wärmegrad“ der Farbe wird gewählt. Ein paar Beispiele findet man auf meiner Seite „Magenta“.

Bei Witt Weiden gibt es derzeit einen kurzen Überblick über die verschiedenen Farbtypen und eine immense Auswahl der Trendfarbe Rosa. Da findet man für jedes Alter, jede Figur und jeden Farbtyp das passende Outfit für das Frühjahr.

Also lassen wir es angehen und geben uns im Frühjahr und Sommer 2015 ganz der Weiblichkeit hin, wie es 1845 bereits Queen Viktoria getan hat:

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