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Es ist wieder soweit, wie an jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ auf. Genau wie schon im Februar ist dies ein Arbeitsalltagtag.

Daher werde ich mich nicht in Details ergehen, sondern mich auf die außergewöhnlichen Begebenheiten konzentrieren. Außergewöhnlich war heute schon, dass es ein Schulferientag war und zudem noch Faschingsdienstag. Von der Arbeitsmenge her war es daher eher ein Freitag denn ein normaler Dienstag. 10 Kunden waren anzufahren, einige jeweils eine Stunde Fahrtzeit auseinander, da kann man schön am Stück das Hörbuch hören. Ich habe nämlich die Bibliothek Bad Aibling für mich entdeckt (Bücher habe ich da auch ausgeliehen, die werde ich euch hier noch zeigen) und höre derzeit die Heimatkrimis von Rita Falk*[Werbung] oder vom Kluftinger*[Werbung].

Meine Tour heute führte mich beispielsweise am Tachinger See entlang und in die Nähe von Salzburg. Und weil es eine so kurze Tour war, hatte ich rechtzeitig Feierabend und bin nach Hause gefahren. Komischerweise hat mich daheim aber meine Motivation völlig verlassen, unterwegs dachte ich ja noch, ich würde vielleicht etwas nähen, und habe stattdessen ein Nachmittagsnickerchen gemacht. Sepp war übrigens auch schon daheim, der hatte heute auch früher aus. Nach dem Nickerchen habe ich den Plüsch gelüftet. Dann sind wir nach oben gegangen. Unsere Wohnsituation ist etwas – ähm – gewöhnungsbedürftig. Sepp hat schon seit 1995 eine Ein-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoß. Und als letztes Jahr die gleich geschnittene Wohnung direkt über ihm frei wurde, habe ich die bezogen. Nun ist es so, dass wir unter der Woche unten wohnen, am Wochenende aber oben. Das liegt daran, dass wir uns ein neues, großes Bett gekauft haben, das oben steht. Und in der oberen Wohnung funktionierte beim Einzug die Spülmaschine und der Kühlschrank, im Gegensatz zu unten. Unsere Kleidung haben wir aufgeteilt, das meiste von mir ist unten, das meiste von ihm oben. Also muss man das Zeug immer hin- und herschleppen. Das ist irgendwie lästig und ich glaube, auch das ist ein Grund dafür, dass mich häufiger die Motivation verlässt, hier müsste man ja erst mal den eh schon kleinen Esstisch leerräumen, um nähen zu können. Alles in allem ist es nicht sonderlich zufriedenstellend hier, aber da wir ja vor habe, zu bauen, lohnt nun ein Umzug in eine passendere Wohnung wirklich nicht mehr.

Oben habe ich dann für Sepp Nudeln mit Schinken-Sahne-Sauce von gestern warm gemacht und ich habe eine Fischdose gegessen. Ich esse mehr Fisch als er, anscheinend ist da irgendetwas drin, was mein Körper benötigt. Nach dem Essen habe ich tatsächlich noch nach Stoffen geschaut, damit ich ein Oberteil mal probenähen kann. Und für einen Rock habe ich mir ein Schnittmuster bestellt, einfach weil es Langeneß heißt, dort werden wir nämlich nach unserer Hochzeit ein paar Tage Urlaub machen. Darauf freue ich mich schon sehr, ich habe auch fest vor, die DSR-Kamera mitzunehmen, für die ich übrigens eine neue Kameratasche*[Werbung] gekauft habe, dafür auch demnächst mehr hier auf diesem Blog.

So, nach dem Stoffe suchen habe ich diesen Blogartikel verfasst, werde jetzt noch in die Badewanne steigen und eventuell noch ein paar Reihen an meinem Adventskalenderpullover stricken und in Gedanken schon die nächsten Strickstücke planen. Sepp wünscht sich einen Herrenpullover mit so einem Ärmelmuster, heute kam schon mal die Anleitung, die er bei Alles Wolle, einem Wollladen unseres Vertrauens bestellt hat.

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