Kuscheln erwünscht

„Im Traum und in der Liebe ist nichts unmöglich.“ (Ungarisches Sprichwort)

 

 

In den letzten Tagen stieß ich über Facebook auf folgendes:

Eine unterschätzte Gefahr: Hunde auf dem Weg zur Bettherrschaft!In der Welt erschien unlängst ein Artikel, der der…

Posted by Sophie Strodtbeck on Sonntag, 3. Januar 2016

Der Facebookbeitrag bezog sich auf diesen Artikel.

Für mich besonders wichtig scheint dieser Absatz zu sein:

Übrigens werden nicht nur Parasiten und bakterielle Erkrankungen übertragen, sondern auch positive Emotionen, Entspannung, Ruhe, Vertrauen, Wohlgefühl. Das ist in Studien nachgewiesen (Aber mal ehrlich, braucht es dafür wirklich Studien?). Beim Körperkontakt, auch mit dem Hund, wird das Bindungshormon Oxytocin produziert, der hormonelle Sozialkleber, der für Bindungen jeglicher Art (ok, Skibindungen nehme ich hier mal raus) essentiell ist.

 

 

Und dann sehe ich wenige Tage später dieses Foto bei Facebook:

Hunde sollten in gewissen Fällen im Spital erlaubt sein.Teile dies wenn du auch dieser Meinung bist!

Posted by Diensthundeführer Schweiz on Sonntag, 17. Januar 2016

Hunde im Krankenhaus

Und siehe da, es gibt in der Tat einen wichtigen Grund für solche Überlegungen: die körperliche Nähe! Das scheint aber in unserer Zeit nicht mehr wichtig zu sein. Zuwendung jedweder Art sieht keine Krankenhausabrechnungsstelle oder Pflegeversicherung vor. Es geht nur darum, Menschen „zu bearbeiten“ und am Leben zu erhalten. Auch in unserem täglichen Umgang, ganz ohne Krankheit und Hinfälligkeit, geht es kaum mehr um die zwischenmenschlichen Gefühle und Kontakte. Nur noch um Kundengewinnung, Kundenbindung, Verkaufszahlen.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung könnte die Aktion One Free Hug (eine kostenlose Umarmung) sein, die am kommenden Samstag um 15 Uhr auf dem Neupfarrplatz in Regensburg stattfindet.

One-Free-Hug




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