Sheila Hicks „Predestined Colour Waves“ im Espace von Louis Vuitton

„Manchmal muss man, um gehört zu werden, den Mund halten.“ (Stanislaw Jerzy Lec)

Nach dem Besuch der Gaultier-Ausstellung bot sich ein anschließender Besuch der Ausstellung „Predestined Colour Waves“ im Espace von Louis Vuitton an. Nun gehört diese Kategorie Laden nicht gerade zu meinem täglichen Umgang und ich gebe zu, ich hatte massive Berührungsängste. Aber dank meiner Freundin, die mutig voran schritt, haben wir dann in der Tat das Expace im Louis Vuitton-Laden gefunden und konnten der Ausstellung frönen.

Mit Fotos dieser Ausstellung kann ich nicht dienen, denn fotografieren war strikt verboten. Aber es gab kostenlos einen sehr hochwertigen Katalog dieser Ausstellung mit Abbildungen aller Exponate:
Sheila-Hicks01

Sheila-Hicks02

Das raumfüllendste Objekt (aus urheberrechtlichen Gründen nur als Link) erinnerte stark an ein zu stark verzwirntes Garn. Inspirierend fand ich die diversen „Nadelkissen“, umwickelt mit sogenannten gefachten Garnen. Hier der Link zu einem Beispiel.

Beim Durchsehen der thematisch passend angebotenen Literatur stieß ich auf das Buch Goethes Farbenlehre: und die Lehren von den Farben und vom Färben*** und dort fiel beim Blättern mein Auge auf etwas für mich Neues, nämlich die Farblichtmusik nach Alexander László. Er verband Farben mit Akkorden. Ein interessanter Ansatz, wie ich finde. Leider, leider habe ich mir die Akkorde und die dazugehörigen Farben nicht merken können, ich werde demnächst in der Bibliothek Ausschau danach halten und erforschen, ob Farben und Töne zusammenpassen.




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