grüner Schal an St. Patricks-Day

Es ist soweit, der Schal Elbseeist fertig. Entgegen der ursprünglichen Anleitung habe ich den Mustersatz nur einmal quer über den Schal laufen lassen, denn wir haben festgestellt, dass die Haptik des Schales unter dem doch festen Muster leidet und Sepp wollte gerade das wunderbar Weiche der Wolle spüren. Es ist die simplinatural von HIKOO.

Und weil es so schön warm war und Sepp kein grünes T-Shirt am St.-Patricks-Day parat hatte, gibt es ein „Fastnackt“-Foto 😉

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Auch im März habe ich bei 12 von 12 wieder mitgemacht. Hier sind die Fotos, völlig unkommentiert.

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Es ist wieder soweit, wie an jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ auf. Genau wie schon im Februar ist dies ein Arbeitsalltagtag.

Daher werde ich mich nicht in Details ergehen, sondern mich auf die außergewöhnlichen Begebenheiten konzentrieren. Außergewöhnlich war heute schon, dass es ein Schulferientag war und zudem noch Faschingsdienstag. Von der Arbeitsmenge her war es daher eher ein Freitag denn ein normaler Dienstag. 10 Kunden waren anzufahren, einige jeweils eine Stunde Fahrtzeit auseinander, da kann man schön am Stück das Hörbuch hören. Ich habe nämlich die Bibliothek Bad Aibling für mich entdeckt (Bücher habe ich da auch ausgeliehen, die werde ich euch hier noch zeigen) und höre derzeit die Heimatkrimis von Rita Falk*[Werbung] oder vom Kluftinger*[Werbung].

Meine Tour heute führte mich beispielsweise am Tachinger See entlang und in die Nähe von Salzburg. Und weil es eine so kurze Tour war, hatte ich rechtzeitig Feierabend und bin nach Hause gefahren. Komischerweise hat mich daheim aber meine Motivation völlig verlassen, unterwegs dachte ich ja noch, ich würde vielleicht etwas nähen, und habe stattdessen ein Nachmittagsnickerchen gemacht. Sepp war übrigens auch schon daheim, der hatte heute auch früher aus. Nach dem Nickerchen habe ich den Plüsch gelüftet. Dann sind wir nach oben gegangen. Unsere Wohnsituation ist etwas – ähm – gewöhnungsbedürftig. Sepp hat schon seit 1995 eine Ein-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoß. Und als letztes Jahr die gleich geschnittene Wohnung direkt über ihm frei wurde, habe ich die bezogen. Nun ist es so, dass wir unter der Woche unten wohnen, am Wochenende aber oben. Das liegt daran, dass wir uns ein neues, großes Bett gekauft haben, das oben steht. Und in der oberen Wohnung funktionierte beim Einzug die Spülmaschine und der Kühlschrank, im Gegensatz zu unten. Unsere Kleidung haben wir aufgeteilt, das meiste von mir ist unten, das meiste von ihm oben. Also muss man das Zeug immer hin- und herschleppen. Das ist irgendwie lästig und ich glaube, auch das ist ein Grund dafür, dass mich häufiger die Motivation verlässt, hier müsste man ja erst mal den eh schon kleinen Esstisch leerräumen, um nähen zu können. Alles in allem ist es nicht sonderlich zufriedenstellend hier, aber da wir ja vor habe, zu bauen, lohnt nun ein Umzug in eine passendere Wohnung wirklich nicht mehr.

Oben habe ich dann für Sepp Nudeln mit Schinken-Sahne-Sauce von gestern warm gemacht und ich habe eine Fischdose gegessen. Ich esse mehr Fisch als er, anscheinend ist da irgendetwas drin, was mein Körper benötigt. Nach dem Essen habe ich tatsächlich noch nach Stoffen geschaut, damit ich ein Oberteil mal probenähen kann. Und für einen Rock habe ich mir ein Schnittmuster bestellt, einfach weil es Langeneß heißt, dort werden wir nämlich nach unserer Hochzeit ein paar Tage Urlaub machen. Darauf freue ich mich schon sehr, ich habe auch fest vor, die DSR-Kamera mitzunehmen, für die ich übrigens eine neue Kameratasche*[Werbung] gekauft habe, dafür auch demnächst mehr hier auf diesem Blog.

So, nach dem Stoffe suchen habe ich diesen Blogartikel verfasst, werde jetzt noch in die Badewanne steigen und eventuell noch ein paar Reihen an meinem Adventskalenderpullover stricken und in Gedanken schon die nächsten Strickstücke planen. Sepp wünscht sich einen Herrenpullover mit so einem Ärmelmuster, heute kam schon mal die Anleitung, die er bei Alles Wolle, einem Wollladen unseres Vertrauens bestellt hat.

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Heute habe ich wieder bei 12 von 12 mitgemacht. Hier einfach mal kommentarlos alle Fotos, auf Facebook oder Instagram findet ihr die Kommentare dazu.

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Es ist wieder soweit, wie an jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ auf. Im Gegensatz zum Vormonat ist dies ein Arbeitsalltag, in den ihr nun, wie versprochen, Einblick erhaltet.

Um 4:45 Uhr klingelt der Wecker. Ja, verdammt, jeden Morgen frage ich mich, ob mir mein Job wirklich Spaß macht. Und ich beneide Sepp, der länger liegen bleiben kann. Und dann rufe ich mir ins Gedächtnis, dass mir früher Aufstehen um sieben Uhr auch keine Spaß gemacht hat.

Bad, Anziehen, den Plüsch hüpfen lassen. Anschließend kommt der Plüsch zurück zum Herrle und ich mache mir Brotzeit und hänge noch schnell eine Waschmaschinenladung weisse T-Shirts auf. Dann ab ins Auto und husch husch zur Spedition. Da gab es heute Schwierigkeiten mit dem Mitnahmegabelstapler, der war nämlich irgendwie eingefroren. Aber der Senior half mit Rat und Tat und Feuerzeug und machte ihn wieder gangbar. Insgesamt hatte ich heute 13 Kunden anzufahren, das ist relativ viel, dafür sind die Strecken zwischen den Kunden kürzer.

Das sind die Eindrücke, die mich für das frühe Aufstehen entschädigen:

Das Glatteis forderte seinen Tribut und es hat mich tatsächlich hingelegt:

Die harmlos aussehende Fläche in der Mitte war spiegelglatt. Wahrscheinlich gibt es einen blauen Fleck auf dem Allerwertesten und dass ich nicht auf den Kopf gefallen bin, kann ich heute auch nicht behaupten.

Bei einem der Kunden gab es diesen Kalender auf dem WC:

Und auch solche Anblicke erfreuen mich sehr:

Hier mal der LKW, den ich zumeist fahre:

Nach Feierabend bin ich zu Sepp gefahren und habe an dem hochgeheimen Handarbeitsprojekt weitergearbeitet, das ich in der Mittagspause auch schon „in der Ma(s)che“ hatte und habe auf seinen Feierabend gewartet. Danach sind wir nach Hause gefahren

und ich habe den Plüsch noch hüpfen lassen. Da wusste ich aber schon, dass der Postbote noch eine Überraschung für mich mitgebracht hat, mein Wichtelgeschenk ist nämlich angekommen. Aber erst noch der Plüsch:

Schärfer bekomme ich den Kugelblitz nicht aufs Bild, wenn er in Aktion ist. Aber er kann auch ganz entspannt.

Dann aber, Geschenk auspacken! Ich bin ja wegen der Wetterlage letzten Freitag nicht nach Regensburg gefahren, um das Wichtelgeschenk persönlich in Empfang zu nehmen und meins persönlich abzugeben, also musste die Post als Bote fungieren. Beppi war natürlich auch neugierig, was ich bekomme.

Diese fantastischen Mittens habe ich bekommen. Dazu noch selbergemachtes Pflaumenmus, selbergemachter Kaffeelikör (sehr lecker und sehr gehaltvoll) sowie eine Handcreme, was insofern lustig ist, als dass ich meinem Wichtelkind, die auch meine Wichtelmama war, auch eine Handcreme geschenkt habe. Über die Mittens, die ich ihr gestrickt habe, werde ich einen eigenen Blogartikel machen.

Dann habe ich den Thermomix noch einen Grießbrei kochen lassen, unser Abendessen, dazu gab es eingemachte Aprikosen – aus der Dose, ich gebe es zu.

So und nun werde ich noch in der Wanne relaxen und dann husch, husch ins Bett, morgen früh geht es als erstes nach Schönau am Königssee.

Gut kopiert ohne Auftrennen

Gestern habe ich euch ja von einem Schnitt für mein Lieblingskleid berichtet. Es beschäftigt mit schon länger, einen Schnitt von einem gut sitzenden Kleidungsstück abnehmen zu können, also habe ich mir kurzerhand zu Weihnachten selber das Buch Gut kopiert ohne Auftrennen: Schnittmustererstellung von Lieblingskleidung*(Amazonaffiliatelink) geschenkt.

Daraus gearbeitet habe ich noch nichts, aber was ich bisher gesehen habe, erklärt die Autorin sehr gut die Vorgehensweise. Gleichzeitig lernt man viel über Schnittführungen kennen und hat die Möglichkeit, sich seine eigenen Grundschnitte zu erstellen. Es wird mit einem Rockschnitt begonnen, denn Röcke sind schnitttechnisch mit die einfachsten Kleidungsstücke. Allerdings geht es weiter mit Schnittabnahmen bei Kleidern, bei Blusen und selbst bei Handtaschen. Ich denke, wer sich da durchgearbeiet hat, kann auch von komplexen Kleidungsstücken wie Blazern die Schnitte abnehmen. Gut erklärt werden auch Details, sie beispielsweise die Frage, welche Form sollte eine seitliche Einstecktasche haben.

Fazit: Ein Buch, das seinen Preis wert ist, ich würde es wieder kaufen. Dennoch bin ich froh, mir das gestern vorgestellte Heft gekauft zu haben, denn ich fürchte, bei solchen Schnitten wie eben bei diesem Kleid ist es sehr schwer, das Schnittmuster abzunehmen, denn der Stoff liegt ja nicht flach, sondern wird in vielen falten drappiert.

Lieblingskleid

An Silvester haben wir eine gute Freundin von mir am Bahnhof Rosenheim abgeholt. Und weil ich pünktlich da war (ja, auch das kommt vor), hatte ich Zeit, im Zeitschriftenladen zu stöbern. Dabei fiel mir das Heft „Fibre Mood“ in die Hände. Es sind überwiegend sehr moderne Sachen darin, aber ein Kleid hat es mir sofort angetan, ähnelt es sehr einem Schnitt eines meiner Lieblingskleider. Es heißt Kamille.

Wirklich toll finde ich, dass das Modell an zwei Frauen verschiedener Kleidergrößen gezeigt ist. Links trägt es ein Modell in Größe 36 mit 177 cm Größe und rechts trägt es ein Modell in Größe 46 mit 178 cm Größe.

Warum es relativ lustig ist, dass ich jetzt diesen Schnitt gefunden habe, erzähle ich euch morgen in einem neuen Blogartikel. Das war auch der Grund, warum ich tatäschlich mit dem Kauf dieses Heftes (mit 12,50 € ja nicht direkt ein Schnäppchen) drei Tage gewartet habe, bis wir meine Freundin wieder zum Bahnhof Rosenheim gebracht haben.

Verena stricken 01-19

Gerne wollte ich euch über die neue Verena berichten, aber ganz ehrlich – es war lediglich ein Stück drin, dass ich in Erwägung ziehe, nachzustricken. Dabei handelt es sich um das Modell von Kirsten Nyboe. Und es würde sich anbieten, die nachträglich angestrickte Bordüre in einer Kontrastfarbe auszuführen. Und passendes Material wäre auch schon da – ich hätte da eine Hauswahl von Holst Super Soft Wolle.

Ansonsten erspare ich euch meine negativen Gedanken in Szene zu setzen, aber wer die Verena da hat, könnte sich bitte mal das Bild von Modell 28 ansehen, ich finde, das sieht schon auf dem Foto irgendwie schlampig aus. Und ich bin mir nicht sicher, ob nur ich den Eindruck habe, dass das Foto von Modell 30 unscharf ist. Vielleicht stimmt ja mit meiner Brille was nicht……..

12 von 12

Gestern habe ich erstmalig bei 12 von 12 mitgemacht. Allerdings habe ich wohl ein Problem mit Zählen, denn es wurden 13 Fotos. Wer mag, kann auf Instagram oder Facebook suchen, welche Nummer doppelt war. Hier aber einfach mal kommentarlos alle Fotos.

WMDEDGT

Es ist wieder soweit, wie an jedem 5. des Monats ruft Frau Brüllen zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ auf. Wie auch schon im Vormonat ist auch dies kein Arbeitsalltag. Das holt mich dann ja aber am Dienstag, den 5. Februar ein, da erfahrt ihr dann endlich, was ich Montag bis Freitag so mache.

Also heute, am Samstag, stand erst mal Ausschlafen auf dem Plan. Urspünglich geplant war, dass uns meine Töchter besuchen (mit einer der Beiden und ihrer Tochter wollten wir Weihnachten nachfeiern), aber angesichts des angekündigten Schneechaoses haben wir darauf verzichtet. Worauf wir nicht verzichten konnten, war, zwei Päckchen bei zwei verschiedenen Stationen einzufangen. Vorher musste aber Professor Beppi gelüftet werden. Und da davor musste ich unbedingt mein verspätetes Weihnachtsgeschenk, eine Mütze und einen Schal aus Harris Tweed, anprobieren.

Auf diese wunderbaren Stoffe wurden wir durch diesen Beitrag aufmerksam:


Dann aber raus in die kalte Welt

Eines der einzufangenden Päckchen beinhaltete auch noch Sepps Käppi aus Harris Tweed.

Farblich scheint sich unser heutiger Tag zwischen blau und rot zu bewegen 😉

Nach dem Einkaufen ging es sehr unspektakulär weiter, erst ein bisschen essen, dann ein bisschen Mittagsschläfchen. Danach, frisch ausgeruht, machte ich mich an den Budenzauber (= anderes Wort für Hausputz), das war einerseits meinen guten Vorsätzen und andererseits dem Besuch des Diakons geschuldet, mit dem wir unsere Hochzeit im April besprochen haben.

Danach Abendessen, Hund nochmals ausgiebig lüften und jetzt, nach dem Beenden dieses Blogartikels werde ich mich dem Stricken ausgiebig widmen.